Meinungen zum Milchmarkt

Antworten: 20
walterst 11-11-2008 12:06 - E-Mail an User
Meinungen zum Milchmarkt
Derzeit gehen die Meinungen zum Milchpreisverfall innerhalb der Bauernvertretung recht weit auseinander.
Während der Tiroler Bauernbundhäuptling mit allen Tiroler Bauern nach Brüssel fahren will um zu protestieren und auch Streiks und Blockaden nicht ausschliesst,
sieht Hermann Schultes keinen Grund, sich aufzuregen - und Schultes gibt schliesslich den Ton an.
Grillitsch sieht 40 Cent als notwendigen Milchpreis an. Mal was neues.

Der einschlägigen Agrarpresse entnehme ich, dass einige sehr vernünftige Vorstandsmitglieder der MGN im Rundschreiben an die Mitglieder zur Quotendisziplin auffordern wollten, um einen Beitrag zur Marktentlastung zu leisten.
Das soll laut Top Agrar von der MGN-Spitze abgewürgt worden sein.

Was ist los Helmar? Hast Du Deinen GruDo nicht im Griff?

Walter



biolix antwortet um 11-11-2008 12:10 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Meinungen zum Milchmarkt
na ja walter, wenn letztes Jahr nur IG Milch leut überliefert haben und das waren 58 % der Ö Milchbauern dann habts eh schon viele neue Mitglieder ;-))))

aber zum Thema , du sagst es, nur komsich das sich die Herren erst heute melden obwohl alle wussten das letzten Donnerstag schon die Molkereien bei Hofer Schlange gestanden sind... inkl. Inserat in der LWK NÖ Zeitung von Hofer zum billigsten Preis... also für mich eigentlich nur Alibi Pressemeldungen.. und siehe auch man darf nicht zu weniger Produktion aufrufen.... Raiffeisen würde sich wieder im Grab um drehen ;-))

lg biolix


Gstettnbauer antwortet um 11-11-2008 12:23 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Meinungen zum Milchmarkt
1.Niemand dreht sich im Grab um.
2.Angebot und Nachfrage bestimmt den Preis.-Hausgemachtes Überangebot an Milch durch die Anhebung der Quoten. Und voraussichtlich totaler Zusammenbruch des Milchpreises nach Abschaffung der Quote.
3.Durch den mißlungen Milchstreik heuer hat die "Milchbauernschaft" ihre "Ernsthaftigkeit" verloren.
4.Leider wird niemand einen Tropfen weniger Milch liefern, weil viele an dem monatlichen Geld hängen, diverse Rückzahlungen leisten müssen, und das monatlich....

Die Lösung wird sich selbst ergeben. Viele werden das nicht mehr mitmachen und die Milchwirtschaft über kurz oder lang an den Nagel hängen. Andere Verdienstmöglichkeiten entdeken. Dann wird sich die Milchmenge wieder einpendeln und es kommt wieder zu einem kostendeckenden Milchpreis.
Keine Angst, niemand wird wieder zum melken anfangen. Der mal aufgehört hat fängt damit nie wieder an....


HPS antwortet um 11-11-2008 12:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Meinungen zum Milchmarkt
Ich will keine deutsche/französische/niederländische Aktions-Butter/-Milch/-Käse und was weiß ich was für einen Topfen sehen. Österreich den österreichischen Produzenten, die Kunden dürfen sich nicht daran gewöhnen Nordmilch oder Campina zu kaufen.
Um so mehr wir importieren, umso mehr müssen wir exportieren. Und das ist für mich keine Lösung, weil dann verdienen alle, außer der Bauer. Der 'STARKE' Handel, der Spediteur, natürlich der Kunde, das Marketing (neue Märkte müssen beworben werden um sich zu etablieren), usw.
Der Preis darf eifach nicht zu hoch sein, es ist leider so. Ansonsten freuen sich diejenigen die ihre Position zu Lasten unserer Produktion verstärken. Man darf mehr bekommen als in Holland oder Frankreich, aber der Unterschied darf nicht zu groß sein.
Es ist ein komplexes europäisches Umfeld. Her mit den 30 cent pro Liter Milch, in einem halben Jahr gehts dann wieder nach oben mit dem Milchgeld weil unsere Konsorten in ganz Europa und natürlich auch weltweit weniger GAS/Milch geben.


biolix antwortet um 11-11-2008 13:55 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Meinungen zum Milchmarkt
@gstettenbauer

Also wenn der Milchstreik eine Schwächung der Milchbauern war, na dann sollen sie nur weiter schreiben das ein Milchpreis von 25 Cent a la Neuseeland so toll ist....ja da wird sich Herr Raiffeisen schon ein mal drehen... inkl. das ja die Molkereien auch ihren Bauern zu viel zahlt... da hast recht, da hat er sich schon wieder zurück gefreht ;-))

Frage: hast du die Ausagen von zahlreichen Molkereivertretern nicht gelesen, ich hab selbst eine schriftlich, wo gerade wegen des Streikes keine Milchpreissenung gekommen ist...

gerade während des Streikes von der eigenen Agrarvertretung aufgerufen wurde " der preis ist eh so gut, und wir haben die Garantie das es so bleibt..."

also was nun ? ich kenn mich nicht mehr aus.. ja un zu deinem letzten Satz , im Dschungel löst sich auch alles irgend wann alleine, nur ich will nicht im Dschungel leben, wir Menschen haben uns was besseres verdient... ;-))

lg biolix


Gstettnbauer antwortet um 11-11-2008 14:51 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Meinungen zum Milchmarkt
in neuseeland sind die 25 cent eh kostendeckend.. bei ganzjahresweide!!!!
was für ein dschungel?
versteh ich nicht.



BTrappl antwortet um 11-11-2008 16:24 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Biolixl
Es stimmt schon, dass der Milchstreik bewirkt hat, das die Molkereien in Österreich den Preis nicht so schnell abgesenkt haben. Weil die Verantwortlichen anscheinend vor lauter Schieß vor den radikalen IG-lern die Realität des europäischen Milchmarktes nicht zur Kenntnis genommen haben.
Konsequenz: 1. Der Handel überschwemmt den Markt mit deutlich billigeren Produkten aus
dem Ausland.
2. Verlust von Marktanteilen im eurpäischen Ausland, die Auswirkungen
werden erst im Frühjahr 2009 voll zur Auswirkung kommen.
3. Durch die von den Medien ausgelöste Preisdiskusion die zur Preishysterie
führte, wird der Konsument noch mehr zu Geiz ist geil erzogen.
4. Der Milchstreik in einer Phase wo die Preise im steigen begriffen waren
war sicher nicht dazu angetan den Absatz von Milchprodukten und deren
Image zu steigern.
Die Milchwirtschaft lebt nicht auf einer Insel der Seligen. Marktgeschehen zu ignorieren fällt nun den Erzeugern wiederum auf den Kopf.
mfg Waldbauer




biolix antwortet um 11-11-2008 17:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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hallo Waldbauer !

"schiß vor radikalen IG lern " eher schiß das wirklich einmal alle drauf kommen wenn der Hahn abgefreht wird, können sie sich "beste Qualität zum niedrigsten Preis" wo anders hin schreiben ;-)))

komisch auch, gibts da nicht den "Grillitsch Pakt", inkl. das Versprechen während des Lieferboykotts mit den handelsketten keine Lockangebote mehr mit Milchprodukten etc. etc.....

WEr will sich abkoppeln, nur Ö Qualität muß was wert sein inkl. das Bekenntnis zur Ö LW...

Ja, 25 Cent sind in Neuseeland möglich, da macht auch eine Molkerei wie bei uns alle miteinander, das sollen sich ma Molkereiverantwortliche mal genau ansehen und denken wer über bleibt,.... und das ist Dschungel, die mit uns vergleichen, wünsch denen mal -15 Grad 2 Wochen lang... ;-)

lg biolix


edde antwortet um 11-11-2008 17:27 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Meinungen zum Milchmarkt
meine meinung zum milchmarkt ist eine eigentlich ganz logische entwicklung mit deflationären wirtschftsvorzeichen und sinkender nachfrage nach milchprodukten, das alles bei etwas steigendem angebot.interessant wird bloss sein, wo eigentlich der boden der preisabsenkungen erreicht werden wird,ich fürcht es wird sicher noch richtung 30 cent gehn bei landesüblichen inhaltsstoffen.
und was lernt der kluge österreichische milchbauer daraus :immer brav am boden bleiben und auf die produktionskosten achten, auch wenn melkroboterbetriebe öfter von exkusionen besucht werden.
mfg



Christoph38 antwortet um 11-11-2008 18:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Stellt Euch ein auf 10.000 Milchbauern in Österreich, dann reden wir weiter.

40 ct Milchpreis und 15 ct Einkommen * 200.000 kg = € 30.000,- Einkommen

25 ct Milchpreis und 3ct Einkommen, ergibt bei € 30.000,- Einkommen = 1.000.000 kg

Braucht man "nur" fünfmal soviel Milch fürs gleiche Einkommen. Schön wer sich diese Preissenkungen leisten kann und den Stall nicht verlassen muss, um sich für einen besseren Preis einzusetzen.


walterst antwortet um 11-11-2008 19:18 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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WAldbauer schrieb: 4. Der Milchstreik in einer Phase wo die Preise im steigen begriffen waren...

Geschätzter Waldbauer, Du sprichst da einen Aspekt an, den ich noch nicht berücksichtigt habe. Vermutlich habe ich den ganzen Mai und Anfang Juni an dramatischen Wahrnehmungsstörungen gelitten und jetzt finde ich keine UNterlagen, die mir zeigen würden, dass im Mai die Preise im Steigen begriffen waren.

Könntest Du diesen Sachverhalt bitte etwas genauer darlegen. Schliesslich möchte ich daraus lernen, wenn ich Fehler gemacht haben sollte.

Christophs Rechnung stimmt ziemlich überein mit den Expertenerwartungen. 5% mehrproduktion sofort nach Quotenende bewirkt 50-70% Betriebsaufgaben und dann soll es eh wieder passen, sagen die Experten.

WAlter


Hausruckviertler antwortet um 11-11-2008 20:30 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Meinungen zum Milchmarkt
Meine Meinung ist folgende. Der Milchpreis ist ein Produkt von Spekulanten und nur zu einem Teil ein Produkt von Angebot und Nachfrage. Das Angebot und die Nachfrage bewegen sich nicht so rasch wie de Milchpreis. Schon allein die Ankündigung von Quotenerhöhung reicht aus um am Spekulationsmarkt den Milchpreis sinken zu lassen. Ich habe bei einer Versammlung anlässlich des Milchstreikes im Sommer bereits gesagt, dass der Streik nichts bringt. Und wenn, dann nur für kurze Zeit. Auf alle Fälle sind bei einem Streik die Einnahmenausfälle größer als der Gewinn. Weil man ja für bei 2 Wochen Streik nicht nur kein Milchgeld bekommt, sondern auch noch die Produktionskosten dazukommen. Also ca noch mal 10 Tage keinen Gewinn erzielt. Genau dieser Fall ist jetzt eingetreten, wenn man annimmt, dass der Streik überhaupt was bewirkt hat..
Das Spiel vom freien Markt, der ja von den kritiklosen EU-Befürwortern immer so gefordert wird, öffnet nun einmal den Spekulanten Tür und Tor. Die Wirtschaftskrise, bzw. Finanzkrise ist ja auch ein Produkt dieser schrankenlosen Gier der Spekulanten. Wer kann schon sagen ob die Milch überhaupt zu viel ist, oder zuwenig?
Der weltweite Verbrauch von Lebensmitteln wird in den nächsten 15 bis 20 Jahren um ca. 40% zunehmen, und das bei großen Verlusten an landwirtschaftlichen Produktionsflächen weltweit. Sei es durch Verbauung, Klimakatastrophen, oder was in zunehmenden Ausmaß der Fall sein wird, Energieproduktion.
Ich hab hier im Forum schon einmal erwähnt, dass sich mit der Landwirtschaft mittelfristig viel Geld verdienen lässt. Die Gefahr ist nur, dass dieses Geld andere auch wollen und letztendlich für den Lanwirt nicht mehr viel übrigbleibt, wenn wir nicht aufpassen. Es ist mir schon klar, dass der einzelne Landwirt nicht viel machen wird lönnen. Hier wäre die Politik gefordert, dass Grundnahrungsmittel für alle leistbar sein müssen, aber auch, dass sie nicht für Spekulationszwecke herhalten dürfen. Kurz und gut für Grundnahrungsmittel müsste wieder die amtliche Preisregelung eingeführt werden.


helmar antwortet um 11-11-2008 20:34 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Meinungen zum Milchmarkt
@Edde......da kann ich dir zustimmen, lustig ists auch für den der versucht seine Kosten soweit wie möglich im Griff zu haben nicht, aber immer noch einfacher als mit weniger Geld auch noch Kreditraten für manche Dinge welche halt wieder als das Nonplusultra vor allem von jenen welche selber nicht davon direkt betroffen sind dargestellt wird, etc. bedienen zu müssen.
@Waldbauer......vieles was von Skeptikern der grossen Aufbrauchsstimmung a la "jetzt zeigen wirs denen aber" vorgebracht wurde, ist nun eingetreten...
@ Walter...wie meinst du das mit "dein GruDo", diese Frage hast du ja an mich gerichtet, oder irre ich mich da? Also ich bin weder mit GD verheiratet, noch verwandt, gekauft oder geschenkt hat ihn mir auch niemand, und dass ich ihn mir in einer irgendwie ungesetzmässigen Aktion unter den Nagel reisse, wirst mir ja doch nicht zutrauen, oder?
Und es hat GD auch in den vorigen Jahren sehr wohl darauf hingewiesen dass überlieferte Milch zwar von der NÖM übernommen wird, dass man sich sehr wohl aber überlegen soll, ob Überliefern so sinn voll und weise ist.........
Mit ganz lieben Grüssen an Euch, helmar



helmar antwortet um 11-11-2008 20:42 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Hallo Hausruckviertler!
Du bist jauch auch schon lang genug im Geschäft, und wenn du dich vielleicht erinnerst, dann wirst du auch bestätigen können, dass ob das jetzt BB oder sonstwer, immer wieder uns sagte: "Durchhalten, in Zukunft wird es besser"......schaun ma mal, zumindest die Berg- und Talfahrten nicht nur der Milchpreise sind ja inzwischen Realität....
Alles Gute wünsch dir helmar


BTrappl antwortet um 12-11-2008 08:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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Walterst !
Preissteigerungen am Milchmarkt waren ab Feber, März des vorigenJahres ersichtlich.
Unterlagen z.B. CLAL-Advisory and Brokerage in Dairy and Food.

mfG Waldbauer


walterst antwortet um 12-11-2008 11:43 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Meinungen zum Milchmarkt
Jetzt bin ich komplett durcheinander, Waldbauer.

Wann war noch mal der Streik und wie haben sich zu diesem Zeitpunkt die Preisentwicklungen in Österreich und Westeuropa abgezeichnet?

WAlter


Fadinger antwortet um 12-11-2008 13:05 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Meinungen zum Milchmarkt
Hallo!

@Waldbauer,
da müßten wir dann sofort wieder streiken. Weil am Spotmarkt war der Milchpreis wärend des Lieferboykotts am höchsten .... ;-)

Gruß F


Gourmet antwortet um 13-11-2008 13:15 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@walterst

Wenn Du was lernen willst, empfehle ich Dir den Besuch der Euro-Tier in Hannover. Ich war gestern dort und habe interessante Diskussionen und unter anderem einen Vortrag mit anschließender Diskussion mit dem Titel „Fitt für den Quotenausstieg“ gehört. Sehr interessant. Man muss ja nicht annehmen, dass alles was gesagt wird, auch so eintreten wird, aber es erweitert den Horizont, wenn man sich ansieht, wie andere Europäer die Milch produzieren und wie sie denken und handeln.


walterst antwortet um 13-11-2008 13:38 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
Meinungen zum Milchmarkt
Ich glaube nicht, dass Deine Euro-Tier-Diskussion Rezepte für Österreichische Zone 2 bis 4 Bergbauernbetriebe abgibt. Ich hab heute einen Vertreter nach Hannover geschickt.

Übrigens: Die Rechnung von Dir wegen dem Milchstreik-Schaden, den wir Dir zugefügt haben bräuchte ich jetzt bald. Ich muss ja auch mein Budget einhalten.

WAlter


Gourmet antwortet um 13-11-2008 14:41 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@walterst

Rezepte gab es dort nicht. Aber ganz vernünftige Argumente. Und ich finde es deshalb interessant, weil sich die Milch von den Zone 2 bis 4 Bergbauernbetrieben im Supermarkt mit der Milch aus jenen Gebieten trifft, wo 100-150 Kühe gerade der Standard-Betrieb wird.

Zum Beispiel hat dort ein Bauer erzählt, dass er seinen Stall für 340 Kühe absichtlich zu einem Zeitpunkt gebaut hat, als niemand anderer bauen wollte. Die Firmen haben alle sehr billig gearbeitet weil sie froh waren, überhaupt Arbeit zu haben. Ich finde, das ist ein gutes „Rezept“, wenn Du es schon so nennen willst. Dann investieren, wenn die Firmen wegen Auftragsmangel billiger arbeiten müssen und wenn der Milchpreis hoch ist, mit viel Menge viel Geld verdienen um das nächste Preistief durchzuhalten.
Leider wird es hier oft umgekehrt gemacht. Ist der Milchpreis schlecht, viel jammern und ist er gut, das Geld gleich wieder ausgeben und vielleicht sogar trotzdem jammern und zusätzlich die teure Milch wegschütten. Verkehrte Welt.

Einer hat in seinem Vortrag auch gemeint, dass er im nächsten Jahr mit den ersten Pleiten in der Milchwirtschaft rechnet. Das dürfte dann vor allem jene treffen, die schon in guten Zeiten kein Geld verdient haben.

Und eines meiner Lieblingsargumente ist auch gefallen: Um zu überleben, egal in welchem Wirtschaftszweig, ist es notwendig, besser zu sein als der Durchschnitt der Konkurrenten.


walterst antwortet um 13-11-2008 20:00 auf diesen Beitrag - E-Mail an User
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@gourmet
Was ist da jetzt neu?

Die Flächen für die 340 Kühe, wo ich jetzt den Stall billig in den Hang bauen werde,
wo genau noch mal krieg ich die her?

Walter


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