Forum der angewandten Forschung in der Rinder- und Schweinefütterung

Forschungsprojekte des LFZ Raumberg-Gumpenstein stießen in Fulda auf reges Interesse. Dies zeigt, dass die landwirtschaftliche Forschung in Österreich am Puls der Zeit und deshalb unverzichtbar ist.
Am 09. und 10. April 2008 fand im hessischen Fulda, Deutschland, zum achten Mal das Forum der angewandten Forschung in der Rinder- und Schweinefütterung statt.

Landwirtschaftskammern und DLG

Bei der vom Verband der Landwirtschaftskammern Deutschlands gemeinsam mit der DLG durchgeführten Veranstaltung konnten etwa 120 Teilnehmer aus dem Bereich der Futtermittelindustrie, der landwirtschaftlichen Beratung und der Forschung gezählt werden. Vor dem Hintergrund immer weiter steigender Kosten für Futtermittel, sind bei der zweitägigen Veranstaltung intensive Diskussionen zum effizienten Einsatz von Futtermitteln in der Tierernährung geführt worden.

Reduktion von Schadgasen aus der Tierhaltung

Das Impulsreferat von Prof. Dr. G. Flachowsky, vom Friedrich Löffler Institut in Braunschweig, zur Reduktion der Ausscheidung klimarelevanter Gase durch die Tierhaltung, hat deutlich gezeigt, dass neue Probleme auf die tierhaltenden Betriebe, und damit auch auf die Tierernähung, zukommen werden. Mit den Arbeiten zur Reduktion von Schad- und Fremdgasen durch Futterzusatzstoffe am LFZ Raumberg-Gumpenstein konnten aktuelle Ergebnisse präsentiert und Reduktionspotenziale aufgezeigt werden. „Damit ist die landwirtschaftliche Forschung in Österreich am Puls der Zeit und es wird deutlich, dass auch weiterhin eine intensive und vielseitige Forschung im Bereich der Landwirtschaft in Österreich unverzichtbar ist“, so DI Wolfgang Schleicher vom LFZ Raumberg-Gumpenstein.


Aktualisiert am: 17.04.2008 20:04
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