Forstwege regelmäßig prüfen spart Ärger und schont den Geldbeutel

Nach dem Winter sind oftmals schwere Schäden an den Forststraßen ersichtlich. Damit Sie langfristig ihre Erschließungswege in Schuss halten ein paar Tipps.
Nur eine gut gepflegte Forststraße erfüllt ihren Zweck optimal. Foto: Öllerer
Nur eine gut gepflegte Forststraße erfüllt ihren Zweck optimal. Foto: Öllerer
Sobald die Wasserableitung einer Forststraße nicht mehr funktioniert, weil Spurrillen das Wasser entlang des Weges leiten und Erosion den Schotter wegspült ist eine Forststraße oft teuer zu sanieren.
Was muss bzw. kann der Waldbesitzer an seiner Forsterschließung im Frühjahr oder vielleicht schon vorher überprüfen, damit die Wegerhaltung nicht zu teuer wird?

Vor dem ersten Schneefall

Um Schäden zu verhindern oder negative Auswirkungen zu minimieren kontrollieren Sie, ob die Wasserableitungen für das Oberflächenwasser vor dem ersten Frost oder Schneefall intakt sind:
  • Wasserspulen reinigen.
  • Gräben zur Wasserableitung freihalten oder räumen, wenn sie nicht mehr funktionstüchtig sind. Sie dürfen bei der Holzernte nicht verlegt werden.
  • Einläufe von Durchlässen und Rohre freilegen.


Hier fließt das Wasser nur mehr in den vorgegebenen Fahrspuren ab. Foto: Öllerer
Hier fließt das Wasser nur mehr in den vorgegebenen Fahrspuren ab. Foto: Öllerer
Maßnahmen nach dem Winter

Die Frost-Tauperiode im Spätwinter oder Frühling ist die Zeit für Forststraßen, in der man jeden Weg „in Grund und Boden fahren kann“. So gut kann kein Weg gebaut sein, dass er da nicht in Mitleidenschaft gezogen wird.

Was bei Schäden zu tun ist, oder entsprechend welcher Maßnahmen Sie nach der Holzernte kontrollieren sollten lesen Sie in Ausgabe 8/2013 der Fachzeitschrift „Der fortschrittliche Landwirt“.

Autor: Josef Öllerer, Bezirksbauernkammer St. Pölten

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Aktualisiert am: 05.04.2013 11:05
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