Forstaktivitäten vernetzen

Bei der bundesweiten Forsttagung vom 20. bis 22. Juni stand die Bedeutung von forstwirtschaftlichen Allianzen im Vordergrund
„Um die Bereitstellung des Werk- und Baustoffes Holz zu garantieren, sind zukünftig neue Partnerschaften und überbetriebliche Zusammenarbeit notwendig, damit eine kontinuierliche Rohstoffversorgung sichergestellt ist“, eröffnete Bertram Blin, Präsident des Österreichischen Forstvereins, die Tagung. Der Stellenwert von Wald und Holz ist durch die gewachsene Holznachfrage, Klimaprobleme und vermehrte Freizeitaktivitäten verstärkt ins öffentliche Bewusstsein gerückt worden.

Marketing nötig

Die Ziele von Paul Lang, Aufsichtsratsvorsitzender des Waldverbands Steiermark, sind unter anderem, die gemeinschaftlich vermarktete Holzmenge um zehn Prozent pro Jahr zu steigern und die Holzabnehmer nachhaltig zu versorgen, was durch die Optimierung der Holzflüsse und ausgereifte Marketingkonzepte geschehen soll. Sein Erfolgsrezept sind ein regionaler Ansatz, Professionalität und ein umfassendes Dienstleistungsangebot.



Den Wald gemeinsam erhalten.

Prälat Rupert Kroisleitner vom Augustiner-Chorherrenstift Vorau, meinte: Um eine nachhaltige Balance zwischen Natur und Mensch, Kulturlandschaft und Ertrag zu gewährleisten, seien in Zukunft verstärkt Kooperationen und Vernetzungen im Hinblick auf nachbarschaftliche Beziehungen, im Gespräch mit Sport- und Tourismustreibenden sowie im Dialog mit der Jagdwirtschaft gefragt.




Aktualisiert am: 29.06.2007 09:32
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