Fonterra und Nestlé: kein Joint Venture in Chile

Der neuseeländische Milchverarbeiter Fonterra und der Schweizer Lebensmittelkonzern Nestlé haben ihre Pläne für ein Joint Venture in Chile aufgegeben. Gründe für den Rückzug wurden jedoch nicht genannt.
Fonterra und Nestlè haben ihre Pläne für ein Joint Venture in Chile auf Eis gelegt.
Fonterra und Nestlè haben ihre Pläne für ein Joint Venture in Chile auf Eis gelegt.
Wie Fonterra am vergangenen Mittwoch in einer Presseinformation mitteilte, hat die chilenische Tochterfirma der Neuseeländer namens Sobrole ihren Vorschlag für einen Zusammenschluss mit Nestlés Chile-Geschäft für flüssige und gekühlte Produkte zurückgezogen. Fonterra-Vorstandssprecher Andrew Ferrier kündigte an, Sobrole werde sich nun auf das Geschäft mit Endverbraucherprodukten in Chile konzentrieren.

Keine Gründe genannt
Das Unternehmen habe bereits eine sehr starke Position auf dem chilenischen Markt und sei in den vergangenen Jahren erheblich gewachsen. Gründe für den Rückzug von dem Projekt mit Nestlé, das im Dezember angekündigt worden war, nannte Fonterra nicht. Die Schweizer und Fonterra haben in ihrem Joint Venture Dairy Partners Americas (DPA) bereits gemeinsame Aktivitäten. DPA-Chile hätte es laut Fonterra-Angaben auf einen jährlichen Umsatz von 770 Mio NZ$ (415 Mio Euro) gebracht. (AgE)

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Aktualisiert am: 12.04.2011 18:26
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