Fonterra hält Milchgeld stabil

Die neuseeländische Molkerei Fonterra hält den Milchpreis für ihre genossenschaftlichen Lieferanten stabil. Das erklärte Aufsichtsratschef Henry van der Heyden laut einem Bericht der Zeitung New Zealand Herald.
Die neuseeländische Molkerei sieht Anzeichen für eine Festigung des Milchmarktes.
Die neuseeländische Molkerei sieht Anzeichen für eine Festigung des Milchmarktes.
Noch Anfang August hatte Fonterra angekündigt, den Vorauszahlungspreis für das Wirtschaftsjahr 2010/11 zu überprüfen. Damals war der Durchschnittspreis in der monatlichen Internetversteigerung von Molkereiprodukten des Unternehmens gegenüber Juli um 8,3% gesunken. Van der Heyden sieht nun jedoch Anzeichen für eine mögliche Festigung des Milchmarktes.

Getreidepreis hat Einfluss
Fonterra-Vorstand Andrew Ferrier nannte in diesem Zusammenhang Witterungsschäden in Europa, Russland, Pakistan und Teilen Chinas, deren Auswirkungen auf die Milchproduktion noch unbekannt seien. Die höheren Getreidepreise könnten den Milchpreis aber stützen, sagte Ferrier. Zurzeit zahlt die Genossenschaft ihren Lieferanten einen Vorschusspreis von umgerechnet knapp 0,34 Euro je Liter. Die nächste Online-Versteigerung findet am 01.09.2010 statt. Die in den nächsten zwölf Monaten für die Versteigerung verfügbare Produktmenge schätzt das Unternehmen gegenüber Juli um 2,4% geringer ein. (AIZ)

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Aktualisiert am: 22.08.2010 14:19
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