Fonterra erhöht den Milchpreis

Die neuseeländische Molkereigenossenschaft Fonterra hebt den Vorauszahlungspreis für das am 01.07. beginnende Wirtschaftsjahr 2010/11 um rund 7% an. Dies sei der Auftakt zu einer rekordverdächtigen Saison 2010/11.
Dank einer verstärkten Nachfrage und einem derzeit stabilen Weltmarktpreis kann Fonterra seinen Bauern einen höheren Preis zahlen.
Dank einer verstärkten Nachfrage und einem derzeit stabilen Weltmarktpreis kann Fonterra seinen Bauern einen höheren Preis zahlen.
Die Milchviehhalter können zum Saisonauftakt mit einer Auszahlungsleistung von umgerechnet 0,32 bis 0,33 Euro je Liter Milch rechnen. Aufsichtsratschef Sir Henry van der Heyden hält sogar einen Rekordpreis von deutlich über 0,37 Euro je l für möglich, falls die aktuellen Weltmarktpreise und Wechselkurse über den Großteil des Wirtschaftsjahres 2010/11 Bestand haben sollten. Angesichts des sehr volatilen Milchmarktes folge die Vorauszahlung aber einer vorsichtigeren Einschätzung.

Nachfragewachstum als positives Zeichen
Positiv stimmt das Unternehmen vor allem ein starkes Nachfragewachstum in China, im übrigen Asien, im Mittleren Osten und in Nordafrika. Zugleich sei das Angebot aus Europa und Australien wetterbedingt begrenzt, während die Wachstumsmöglichkeiten der US-Farmer durch eine Kreditklemme behindert würden. Für seine Lieferanten in den australischen Bundesstaaten Victoria und Tasmanien erhöhte Fonterra den Vorauszahlungspreis 2010/11 gegenüber dem Auftaktpreis 2009/10 um 20%. Für Anlieferungen seit dem 01.07.2009 zahlt das Unternehmen rückwirkend einen Bonus von umgerechnet 0,027 Euro pro kg Milchfett und 0,067 Euro pro kg Milcheiweiß. (AIZ)

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Aktualisiert am: 25.05.2010 13:20
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