Fonterra baut Milchviehbetriebe in China

Die neuseeländische Molkereigenossenschaft Fonterra baut zwei weitere Milchviehbetriebe in China mit jeweils etwa 3.300 Kühen. Das gab das Unternehmen gestern bekannt. Wie Fonterra weiter mitteilte, blieb der Preis für Vollmilchpulver in ihrer Online-Auktion am 02.02. stabil.
Die neuseeländische Molkereigenossenschaft Fonterra baut zwei weitere Milchviehbetriebe in China.
Die neuseeländische Molkereigenossenschaft Fonterra baut zwei weitere Milchviehbetriebe in China.
Die Handelsplattform Global Dairy Trade meldete einen leichten Rückgang der Notierung im Durchschnitt aller Liefertermine und Qualitäten um 1,6 % auf umgerechnet rund 2.336,- Euro pro Tonne Vollmilchpulver.

Sichere Rohstoffversorgung
Fonterra setzt in den chinesischen Milchmarkt große Hoffnung. Bereits 2007 investierten die Neuseeländer in einen Pilotbetrieb in Hangu. Dort werden mittlerweile knapp 5.800 Kühe gemolken. Die Milcherzeugung soll neuseeländischem Standard entsprechen und über Plan liegen. Fonterra erwartet, dass der chinesische Milchmarkt bis 2020 jährlich zweistellig wächst. Die firmeneigenen Farmen sollen die Rohstoffversorgung von Fonterra in China sicherstellen.

Ab März auch Magermilchpulver
Den Verlauf der Online-Auktion für Vollmilchpulver und Butteröl (AMF) am vergangenen Dienstag bewertete Handelsmanager Paul Grave als den Erwartungen entsprechend. "Es ist ermutigend zu sehen, dass die Preise auf einem vergleichsweise hohen Niveau relativ stabil sind ", sagte Grave. Während für den vorderen Liefertermin April 2010 ein Abschlag von 2,5 % gegenüber der Versteigerung Anfang Jänner registriert wurde, übertraf der Gleichgewichtspreis für Vollmilchpulver zur Lieferung zwischen Mai und Juli 2010 das Vergleichsniveau um 1,6 %. Butteröl verbilligte sich hingegen insgesamt um 7,9 % auf umgerechnet 3.002,- Euro pro Tonne. Bei der nächsten Auktion am 02.03. wird Fonterra erstmals auch Magermilchpulver online versteigern. (aiz)


Aktualisiert am: 03.02.2010 22:42
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