Förderung von Ölheizungen geht in die falsche Richtung

KWB Geschäftsführer Erwin Stubenschrott kritisiert massiv die Aktion der Mineralölwirtschaft und des Brennstoffhandels.

KWB Geschäftsführer Erwin Stubenschrott
KWB Geschäftsführer Erwin Stubenschrott
Fossile Brennstoffe sind im Moment kostenseitig noch tragbar, obwohl sich der Preis von Rohöl in den letzten Wochen mehr als verdoppelt hat. Daran kann man aber bereits erkennen in welche Gefahr sich Käufer von Ölheizungen bereits kurzfristig begeben. Eine Förderung von fossilen Brennstoffen ist eindeutig ein Signal in die falsche Richtung. Zusätzlich werden durch diese Aktion enorme Finanzmittel aus Österreich - gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise - abgezogen, die die heimischen Konsumenten durch einen künstlich hohen Ölpreis aufgebracht haben!
Für die kommenden Jahre sind höhere Preise bei den fossilen Brennstoffen zu erwarten, einerseits durch eine wieder anspringende Konjunktur, bedingt durch den Mehrverbrauch an Öl und Gas. Zusätzlich dazu machen Produktengpässe, wie man sie aus den letzten Jahren kennt, die eigenen Heizkosten mit einer Ölheizung nicht mehr kalkulierbar.
Wer hingegen auf erneuerbare Energie setzt, hat alle Vorteile eines kostengünstigen und krisenunabhängigen Energieträgers. Zusätzlich ist er umweltfreundlich und unabhängig von internationalen Einflüssen, da er aus heimischer Produktion stammt.

Der Versuchung widerstehen
„Wer sich jetzt für eine Ölheizung entscheidet, macht sich für die kommenden 20 - 30 Jahre abhängig von einem preislich nicht kalkulierbaren Brennstoff!“ warnt KWB Geschäftsführer Erwin Stubenschrott und deckt die Falle auf, in die derzeit heimische Konsumenten gelockt werden.


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Aktualisiert am: 16.06.2009 16:54
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