Förderchaos bei Antragstellung für Photovoltaik

Stundenlanges Warten verärgert tausende Investitionswillige bei der Antragstellung für OeMAG geförderte Photovoltaikanlagen.
10.000 Photovoltaik-Förderanträge via Internet registrierte die OeMaG bis zum 1. Januar 10 Uhr. Noch dazu kommen zahreiche per Fax eingelangte Ansuchen.
10.000 Photovoltaik-Förderanträge via Internet registrierte die OeMaG bis zum 1. Januar 10 Uhr. Noch dazu kommen zahreiche per Fax eingelangte Ansuchen.
Am 1.1. um 0:00 Uhr startete die neue Förderperiode für Photovoltaik. Tausende Österreicher verzichteten dafür auf ihre Silvester-Feier und versuchten via Internet-Einreichung eine Förderzusage für 2013 zu ergattern. Diese wurde für die Antragsteller zur echten Tortur: Die Server bei der Förderabwicklungsstelle OeMaG waren nicht verfügbar. Laut OeMaG kam es vorwiegend zur Überlastung, weil es Antragssteller gab, die mit selbstentwickelten IT Programmen die Förderantragseingabe automatisiert in Hundertfacher Form vorgenommen haben.

Wer bekommt Zusage?
Bis zum 1.1.2013 10 Uhr Vormittags erfasste die OeMaG rund 10.000 Anträge in der Datenbank. Zu den elektronisch eingereichten Anträgen kommen noch eine Vielzahl von Fax-Anträgen. Es ist daher davon auszugehen, dass die PV Kontingente 2013 bereits ausgeschöpft sind. Jedoch wird es noch Wochen dauern, bis klar ist, wer eine Förderung erhält

Die Politik fordert
Niederösterreichs Energie-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf sieht sich bestätigt, dass das System nicht funktioniert. Er fordert eine praxistaugliche Förderabwicklung und ausreichendes Fördervolumen. „Es war voraussehbar, dass das Kontingent für 2013 nach wenigen Minuten überzeichnet sein wird und zehntausende Menschen sich vergeblich bis in die frühen Morgenstunden vor ihren Computern abmühen“, so Pernkopf.

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Aktualisiert am: 02.01.2013 16:57
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