Fliegl Abschiebe-Dungstreuer ADS 100 im Praxistest

Der bayerische Landmaschinenhersteller Fliegl hat sein bewährtes und weit verbreitetes Abschiebesystem vor drei Jahren auch beim Miststreuer eingeführt. Unser Praxistest zeigt, dass diese Technik nicht nur Vorteile bringt. Mit angepasster Fahrweise in Hanglagen lassen sich die Nachteile aber minimieren.
Die zwei stehenden Streuwalzen des ADS 100 verteilen jede Art von Mist auf einer Breite von etwa 12 m mit hoher Genauigkeit.
Die zwei stehenden Streuwalzen des ADS 100 verteilen jede Art von Mist auf einer Breite von etwa 12 m mit hoher Genauigkeit.
Spricht man über „Abschieber“, kommt man an Fliegl nicht vorbei. Das bayerische Familienunternehmen hat diese Technik vor über zehn Jahren entwickelt und durch ein attraktives Preis-/Leistungsverhältnis am Markt etabliert. Verschiedene Zusatzausstattungen, wie z.B. ein Streuwerk, eine Überladeschnecke u.a., machen aus einem einfachen Anhänger ein vielseitig einsetzbares Transportfahrzeug. Beim Abschiebe-Dungstreuer ging Fliegl einen etwas anderen Weg. Man konstruierte einen Miststreuer mit einem eigens dafür entwickelten Streuwerk, und baute anstelle eines Kratzbodens das bekannte Abschiebesystem ein. Die seit zwei Jahren erhältlichen Abschiebe-Dungstreuer haben mit herkömmlichen Miststreuern nur mehr wenig gemeinsam.

Einachser mit großen Rädern
Den ADS (Abschiebe-Dung-Streuer) gibt es in drei Größen: 8, 10 oder 12 t zulässiges Gesamtgewicht. Mit 9 m³ ist das Volumen bei den beiden kleineren Modellen ADS 80 und ADS 100 identisch. Sie unterscheiden sich in der Anhängeart und im Bremssystem. Das Topmodell ADS 120 fasst 14 m³. Alle Streuer sind als Einachser ausgeführt. Als Testkandidat stand uns ein ADS 100 mit einer Kugelkopf-Untenanhängung und Druckluftbremse zur Verfügung.

Robuste Bauweise, bewährtes Konzept
Der ADS 100 mit Breitstreuwerk ist robust gebaut und hat ein zulässiges Gesamtgewicht von 10 t. Das Abschiebesystem lässt sich feinfühlig regeln, ist nahezu verschleißfrei und hält den Wagen zudem sauber. Die beiden stehenden Streuwalzen sind drehzahlunempfindlich und verteilen alle Arten von Mist gleichmäßig. Die Streubreite von 12 m ermöglicht große Flächenleistungen.
Bei Bergauffahrt mit halbleerem Streuer wird die Traktor-Hinterachse entlastet. Eine breite Spur und große Räder sorgen für Sicherheit am Hang und schonen die Grasnarbe. Die hydraulische Knickdeichsel mit Dämpfung fängt Stöße ab und erhöht den Fahrkomfort auf der Straße.

Weiter Details und alle Testergebnisse vom Praxistest „Fliegl ADS 100“ erfahren Sie in der Ausgabe 02/2013 unserer Fachzeitschrift „Der fortschrittliche Landwirt“.

Aktualisiert am: 03.01.2013 20:34
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