Fleischproduktion 2009: Selbstversorgungsgrad 109%

Österreichs Landwirte erzeugten 2009 gesamt 908.687 Tonnen Fleisch, gut 830.000 Tonnen wurden in Österreich verbraucht. Während viel Innereien und Rindfleisch exportiert wird muss Geflügel importiert werden.
Knapp über 50 % der Produktion entfällt auf Schweinefleisch

In der österreichischen Landwirtschaft wurden im Jahr 2009 gesamt 908.700 Tonnen Fleisch, 3,26 Millionen Tonnen Kuh-, Schaf- und Ziegenmilch, 1,51 Milliarden Eier und 3000 Tonnen Fisch für den in- und ausländischen Markt produziert. Bei Fleisch ist nach wie vor Schweinefleisch der größte Bereich, gefolgt von Rind und Kalb. Das geht aus der aktuellen Berechnung der Statistik Austria hervor, berichtet die Tageszeitung Die Presse gestern in der Onlineausgabe.

Zu viel Rind - zu wenig Geflügel

Im Schnitt verzehrte jeder Österreicher 2009 gesamt 66,5 Kilogramm Fleisch, wobei Schweinefleisch mit 40 Kilogramm mit Abstand die größte Gruppe ist. Österreich ist bei Fleisch mit 109 Prozent überversorgt. Das bedeutet, dass gesamt um neun Prozent mehr Fleisch erzeugt als verbraucht wird. Bei Rind- und Kalbfleisch und bei Pferd beträgt der Selbstversorgungsgrad über 140 %. Hingegen können die österreichischen Bauern bei Geflügelfleisch nur 72 % der Nachfrage decken. Bei Eiern liegt der Selbstversorgungsgrad bei 74 Prozent, im Jahr 2008 lag er noch bei 77 Prozent.

Den gesamten Artikel und verschiedene Statistiken über die Fleischproduktion bzw. den Verbrauch finden Sie unter folgendem Link: Österreicher verspeisen 66,5 Kilogramm Fleisch pro Jahr (Quelle: diepresse.com v. 30.8.2010)


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Aktualisiert am: 31.08.2010 17:09
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