Fleischangebot in der EU weiterhin knapp


Das Fleischangebot am EU Markt ist weiterhin knapp und das lässt bessere Preise für die heimischen Erzeuger erwarten. In den USA werden mehr Tiere aufgestallt, da die von Dürre betroffenen Bauern ihre Tiere früher als geplant an Mastbetriebe verkauft haben.
In der EU bleibt das Fleischangebot knapp, während  in den USA mehr Rinder aufgestallt werden.
In der EU bleibt das Fleischangebot knapp, während in den USA mehr Rinder aufgestallt werden.
EU-weit bleibt diese Woche das Angebot auf den Schlachtrindermärkten knapp, die Nachfrage ist lebhaft. Die Notierungen tendieren bei Jungstieren meist nochmals leicht nach oben, bei weiblichen Rindern sind die Preise stabil. Bei Schlachtkälbern steht einer kleineren Menge eine stabile Nachfrage gegenüber. Die Preise für konventionelle Schlachtkälber sind stabil, für Bio-Schlachtkälber steigend.

Mehr Rinder in den USA

In den USA stieg nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums die Zahl der Jungrinder, die im Juni aufgestallt wurden, im Vergleich zum Vorjahr um 4,1 %, da die von der Dürre betroffenen Züchter ihre Tiere früher als erwartet an Mastbetriebe verkauft haben. Demnach haben Mäster im Juni 1,7 Mio. Tiere aufgestallt, wie aus Daten des halbjährlichen Rinderbestandsberichts des USDA weiter hervorgeht. Produzenten haben im Juni 2,1 Mio. Rinder vermarktet, was einen Anstieg von 5 % im Vergleich zum Vorjahr bedeute.Der US-Rinderbestand nahm im Vergleich zum Vorjahr insgesamt um 1,1 % ab und belief sich Anfang Juli auf 100 Mio. Tiere. Der Bestand an Schlachtkühen lag im Berichtszeitraum bei 31,4 Mio. Stück (minus 1 %). Der Vorrat an tiefgefrorenem Rindfleisch lag per 01.07. um 16 % über dem Vorjahr.





Aktualisiert am: 28.07.2011 10:03
Landwirt.com Händler Landwirt.com User