Feuerwehrführerschein wird erweitert

Absichtserklärung der Bundesregierung: Feuerwehrangehörige dürfen künftig mit dem B-Führerschein Feuerwehrfahrzeuge bis zu 5,5 Tonnen lenken.
Die Feuerwehren können wieder feiern, die neue Regelung macht die Einsätze einfacher und effizienter.
Die Feuerwehren können wieder feiern, die neue Regelung macht die Einsätze einfacher und effizienter.
Viele Einsatzfahrzeuge sind aufgrund der sicherheitstechnischen Anforderungen schwerer geworden, weil immer mehr Geräte transportiert werden müssen und damit die 3,5 Tonnen-Grenze überschreiten. Viele Feuerwehrmitglieder haben einen B-, aber keinen C-Führerschein, wodurch bisher die Einsatzbereitschaft eingeschränkt war. Im Sinne der Sicherheit für die Bevölkerung ist es daher logisch, dass Fahrzeuge bis 5,5 Tonnen für Feuerwehrmitglieder mit dem B-Führerschein gelenkt werden dürfen.

Höhere Sicherheitsstandards erfordern mehr Ausrüstung
Aufgrund gestiegener Sicherheitsstandards in Kraftfahrzeugen verlieren die Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr immer mehr Nutzlast. Das hat zur Folge, dass lebensrettende Gerätschaften in 3,5 Tonnen schweren Einsatzfahrzeugen, die mit dem B-Führerschein zu lenken sind, keinen Platz mehr finden. Außerdem ist die Finanzierung des Lastwagenführerscheins, der bis zu 3.000 Euro kostet, für viele junge Feuerwehrmitglieder unerschwinglich.

Fahrzeuge praxistauglicher
Durch die Neuregelung können nun auch die Autohersteller neue Einsatzfahrzeuge konfigurieren, die im Bereich der Grundausstattung sämtlichen Ansprüchen der Feuerwehren gerecht werden. Es wird jetzt nicht mehr notwendig sein, die 3,5 Tonnen-Einsatzfahrzeuge zu überladen und sich dadurch strafbar zu machen. Die Freiwilligen müssen jetzt bei den Ortsfeuerwehren eine Zusatzausbildung machen, die dann vom Landeskommando bestätigt wird.


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Aktualisiert am: 26.05.2010 11:50
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