Ferkelmarkt: Landesrat Stockinger will Schweinebauern helfen

Ein bisher nie dagewesenes Preis- und Einkommenstief sorgt aktuell für große Probleme im Schweinebereich.
Vor allem die Ferkelerzeuger leben derzeit von der Substanz. "Das bedeutet: sie müssen dafür zahlen, dass sie arbeiten", sagt Stockinger. Der Grund ist ein Zusammentreffen von einem Preistief im wiederkehrenden Schweinezyklus mit den Preissteigerungen im Futtermittelbereich. Viele traditionelle Schweinemastbetriebe haben Mais und Getreide von den eigenen Feldern wegen der guten Preislage verkauft und die Schweinemastproduktion zurückgefahren. Da sie keine Ferkel zukaufen, trifft dieser Rückstau die zuliefernden Ferkelerzeuger in voller Härte.

Der aktuelle Nettoverkaufspreis für ein Ferkel mit 31 kg beträgt diese Woche 39 Euro. Zum Vergleich der Durchschnittspreis des heurigen Jahres liegt bei 55 Euro, der Durchschnittspreis der vergangenen fünf Jahre bei 62 Euro für ein Ferkel.

Um diese betriebswirtschaftlich nicht lange tragbare Phase durchzustehen, kündigt Landesrat Stockinger unterstützende Hilfe an, wie etwa die Stundung von geförderten Investitionskrediten für die betroffenen Ferkel-Betriebe.


Aktualisiert am: 09.11.2007 10:48

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