Ferkelerzeuger in schwierigem Fahrwasser

Die Situation für Ferkelerezuger wird europaweit immer schwieriger. Bei Ferkelpreisen unter 50 Euro und stark steigenden Futterkosten verlieren deutsche Ferkelerzeuger derzeit nach Berechnungen der ZMP rund 20 pro Ferkel.
Erlös-Kosten Situation der deutschen Ferkelproduktion
Erlös-Kosten Situation der deutschen Ferkelproduktion
Am Ferkelmarkt hat sich die Lage entgegen der Hoffnungen der Sauenhalter noch nicht entspannt. Das Gegenteil ist der Fall, häufig werden die Ferkelpreise aktuell deutlicher als eine Woche zuvor zurückgenommen, um das große bis sehr große Angebot platzieren zu können.

Die wirtschaftliche Lage der hiesigen Ferkelerzeuger wird immer prekärer. Zum einen sind die Ferkelpreise so niedrig wie seit dem Sommer vor vier Jahren nicht mehr, andererseits haben sie mit immer höheren Futterkosten zu kämpfen, die für Sau und Ferkel zusammengenommen inzwischen fast 60 Prozent der Erzeugungskosten ausmachen. Berücksichtigt man noch die übrigen variablen und die fixen Kosten der Ferkelaufzucht, verliert ein Ferkelerzeuger momentan mehr als 20 Euro je Ferkel. Das dürften viele Betriebe nicht lange durchhalten.

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Aktualisiert am: 19.09.2007 20:41
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