Ferkel: Schweiz setzt auf Kastration unter Narkose

Schweinehalter und Abnehmer haben sich nach monatelangen Diskussionen auf die Ferkelkastration unter Narkose geeinigt. Die Kosten der Narkose-Geräte werden gemeinsam getragen.
Der Kauf der Geräte für die Inhalationsnarkose, bei der die Ferkel über eine Maske ein Gas einatmen und für kurze Zeit betäubt werden, wird aus einem Fonds unterstützt. Geld erhalten aber auch Züchter, die ihre Ferkel von einem Tierarzt einschläfern und kastrieren lassen wollen. Der Fonds wird ab 1. Juli geöffnet und von den Mästern, dem Schweinehandel sowie den Verarbeitern und dem Detailhandel gespeist. Die Schlachthöfe ziehen pro Schlachtschwein 5 Franken ein. Ziel ist ein Betrag von 15 Millionen Franken.

Keine Unterstützung für Impfung gegen Ebergeruch


Die Abnehmer garantierten die Abnahme von geimpftem Fleisch nicht, erklärte Otto Humbel von der Schweinehandelsvereinigung gegnüber der Nachrichtenagentur SDA. Hingegen besteht ein separates Finanzierungsmodell für die im Coop Naturafarm-Programm vermarkteten geimpften Schweine. (Quelle: www.landwirtschaft.ch)


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Aktualisiert am: 12.05.2009 08:00
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