Fendt: Der konsequente Weg

Fendt entwickelt und baut seine Traktoren selbst. Mit stufenlosem Antrieb, höchstem Bedienkomfort und modernster Motortechnologie haben die Allgäuer einen konsequenten Weg eingeschlagen.
Der größte Komfortgewinn wird bei dieser neuen Schmalspurserie durch die Kabine und das neue Bedienkonzept erzielt, von deren Vorteilen man keinen „Schmalspur-Fahrer“ überzeugen muss.
Der größte Komfortgewinn wird bei dieser neuen Schmalspurserie durch die Kabine und das neue Bedienkonzept erzielt, von deren Vorteilen man keinen „Schmalspur-Fahrer“ überzeugen muss.
Im Juni 2006 ist der Startschuss für die Entwicklung der neuen Schmalspurserie 200 Vario gefallen. Dazu hat der Mutterkonzern AGCO ein Entwicklungsbudget von 20 Mio. Euro zur Verfügung gestellt. Auf diese Weise hat Fendt beim Schmalspurtraktor die Zügel nicht aus der Hand gegeben, und kann selbst gemeinsam mit seinen Kunden bestimmen welche Technik für sie am besten geeignet ist.

Starke Nachfrage
Fendt hat im Laufe der letzten Jahrzehnte über 40.000 Schmalspurtraktoren im Markt platziert. Im Jahr 2008 wurden in Marktoberdorf 15.428 Fendt-Traktoren gebaut, davon rund 1.240 in Schmalspurversionen. Mit der neuen Vario-Serie möchte Fendt die Stückzahlen bei diesen 200ern bis 2010 verdoppeln. Fendt ist überzeugt, mit den neuen Technologien auch bei Kommunen und Landschaftspflegern punkten zu können.
Die neuen Vario 200 werden in Kürze auf der SIMA in Paris erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Der Produktionsbeginn ist mit September 2009 festgelegt.

Einhand-Bedienung
Schmalspurtraktoren haben in der Regel mehr Zapfwellengeräte und mehr Hydraulikfunktionen gleichzeitig im Einsatz als Standardtraktore. Daher müssen z.B. beim Wenden am Vorgewende häufig zahlreiche Schalter und Hebel bedient werden. Wie bei den ganz großen Standardtraktoren hat Fendt die zentrale Bedieneinheit in die rechte Armlehne integriert. Je nach Kundenwunsch bieten die Allgäuer dazu zwei Joystick-Varianten an. Mit dem einfacheren Vario-Joystick lassen sich neben den üblichen Fahrfunktionen, die Tempomatgeschwindigkeit und die Motordrehzahl abspeichern sowie der 3. und 4. Hydraulikkreis bedienen. Für komplexere Arbeiten bietet Fendt den sogenannten Profifahrhebel – wie bei der Baureihe 900 – an. Mit ihm können über die Funktionen des Joysticks hinaus bis zu vier doppelt wirkende Steuerventile sowie die Heckhydraulik und die Zapfwellenautomatik bedient werden. Der Profifahrhebel bietet außerdem elektrische Schaltfunktionen für angebaute Geräte, so dass gerätespezifische Bedienhebel entfallen können.

Fazit: Eine neue Generation
Fendt hat mit der neuen Schmalspur-Traktorserie Vario 200 eine neue Generation eingeläutet und die Technologieführerschaft ausgebaut. Die Latte liegt sowohl für den Mitbewerb als auch für den Kunden sehr hoch. Der Mitbewerb wird in Zukunft an Features wie stufenloser Antrieb, ebener Kabinenboden, Einhand-Bedienung und Vorderachsfederung gemessen werden. Der Kunde wird sich entscheiden müssen, was ihm Sicherheit am Hang, höchster Fahr- und Sitzkomfort wert sind. Fendt hat je nach Ausstattungsumfang eine Preissteigerung von 5 – 15 % angekündigt.

Autor: Ing. Johannes PAAR, Bad Blumau


Aktualisiert am: 24.07.2009 16:56
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