Fendt 211 Vario im Praxistest

Gut ausgerüstet und in Begleitung erfahrener Bergführer haben wir uns mit einem Fendt 211 Vario auf Steilhänge rund um den Großglockner und auf die Schipisten von Saalbach-Hinterglemm gewagt. Wie es uns dabei ergangen ist, verrät unser Praxistest.
Der 211er von Fendt präsentierte glänzte in der Praxis und auf dem Prüfstand der ART in Tänikon.
Der 211er von Fendt präsentierte glänzte in der Praxis und auf dem Prüfstand der ART in Tänikon.
Im Gebirge lauern viele Gefahren. Um sicher hinauf und auch wieder herunter zu kommen, braucht man Erfahrung, eine gute Strategie und die richtige Ausrüstung. Was für Alpinisten gilt, trifft auch im übertragenen Sinn auf die Bewirtschaftung von Steilflächen zu: Bergbauern brauchen einen möglichst kompakten Traktor mit spezieller Ausrüstung. Die richtige Ballastierung ist dabei ebenso wichtig, wie Zwillingsräder an beiden Achsen. Genauso rüsteten wir auch unseren Fendt 211 Vario aus, bevor wir uns damit ins Gelände wagten. Schon nach wenigen Arbeitsstunden stellten wir fest, dass der kleine Fendt viele Eigenschaften eines guten Bergsteigers hat. Trotzdem: Ganz perfekt ist er noch nicht!

Der 211 Vario ist auf Grund seines geringen Eigengewichtes, seiner kompakten Abmessungen und seiner enormen Wendigkeit auf dem Berg zu Hause.
Der 211 Vario ist auf Grund seines geringen Eigengewichtes, seiner kompakten Abmessungen und seiner enormen Wendigkeit auf dem Berg zu Hause.
Kompakt und wendig
Ein Bergtraktor soll so leicht wie möglich sein. Die ART Tänikon hat auf dem Prüfstand ein Leergewicht von 4.300 kg ermittelt. Als Standardbereifung waren hinten Reifen der Dimension 540/65 R34 und vorne 440/65 R24 montiert. Zudem war unser Testtraktor mit Fronthubwerk und Frontzapfwelle ausgerüstet. 42 % des Eigengewichtes lasten auf der Vorderachse. Für bessere Traktion am Steilhang haben wir ein 400 kg schweres Gewicht angebaut, je nach Einsatz vorne oder hinten. Die Nutzlast beträgt 2.700 kg. Das ist ein guter Wert. Der 211 Vario hat einen Radstand von knapp 2,3 m. Dank der schmalen Taille, der schwenkbaren Kotflügel und des Lenkeinschlags von 52 Grad ist er enorm wendig. Die ART hat bei eingeschaltetem Allradantrieb einen Wendekreis von nur 9,4 m gemessen. Unsere Testfahrer lobten zudem die niedrige Bauhöhe von 2,46 m und die Bodenfreiheit von 41 cm. Das Fahrwerk erfüllt die Anforderungen eines bergtauglichen Kompakttraktors zu 100 %.

Weiter Details und alle Testergebnisse von diesem Praxistest erfahren Sie in der Ausgabe 19/2013 unserer Fachzeitschrift „Der fortschrittliche Landwirt“.

Aktualisiert am: 23.09.2013 12:25
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