Fella Trommelmähwerk KM 3340 FP-V im Praxistest

In der vergangenen Erntesaison konnten wir das größte Front-Trommelmähwerk aus dem Hause Fella in der Praxis testen. Ziel der Entwicklung war es, ausgereifte Fella-Technik in ein neues Design zu verpacken und den Bedienkomfort zu erhöhen. Inwieweit das gelungen ist, erfahren Sie in unserem Praxistest.
Trotz des relativ hohen Eigengewichtes von 907 kg lässt sich das KM 3340 FP-V auch mit kleinen Traktoren einsetzen.
Trotz des relativ hohen Eigengewichtes von 907 kg lässt sich das KM 3340 FP-V auch mit kleinen Traktoren einsetzen.
Bereits zur Agritechnica 2011 stellte Fella die neuen Front-Trommelmähwerke der Serie KM FP-V vor. Ziel der Entwicklung war es, nicht nur optisch ansprechende, sondern auch leistungsstarke und bedienfreundliche Mähwerke auf den Markt zu bringen. Die Baureihe umfasst die drei Modelle KM 2940 FPV, KM 3140 FP-V sowie KM 3340 FPV mit Arbeitsbreiten von 2,86 m, 3,06 m und 3,26 m. Serienmäßig sind die Geräte mit Entlastungsfedern, Klingenschnellwechsel, stufenloser Schnitthöhenverstellung, variabler Schwadbreitenverstellung und abnehmbarer Messerklingenbox ausgestattet.
In unserem Praxistest kam das Spitzenmodell KM 3340 FP-V zum Einsatz. Zusätzlich zur Serienausstattung war unser Testkandidat mit Zusatzschwadscheiben, Warntafeln, Begrenzungsleuchten und einem Teleskopoberlenker für bessere Bodenanpassung ausgerüstet.

Durch die weit zu öffnende Frontschutzhaube und den klappbaren Seitenschutz sind die Mähtrommeln gut zugänglich.
Durch die weit zu öffnende Frontschutzhaube und den klappbaren Seitenschutz sind die Mähtrommeln gut zugänglich.
Kompakte Bauweise
Mit einer Arbeitsbreite von 3,26 m und einem Eigengewicht von 907 kg gehört das KM 3340 FP-V nicht nur zu den größten, sondern auch zu den schwersten Frontmähern ohne Aufbereiter am Markt. Der Aufbau ist kompakt und robust. So wurde beispielsweise der Mähträger mit einem zusätzlichen U-Profil verstärkt. Über ein Schnellkuppel-Dreieck wird das Mähwerk mit dem Traktor verbunden. Der Anbaubock ist kurz gehalten, um das Gewicht nahe am Traktor zu halten. Dadurch wird die Vorderachse wenige belastet, was den Einsatz auch mit kleinen Traktoren ermöglicht. Weiters erleichtert die kurze Bauweise den Einsatz in Hanglagen.
Gut gefallen hat uns der schmale, nach vorne abgerundete Anbauturm. Er erlaubt eine gute Sicht auf den gesamten Arbeitsbereich. Mit der Traktorhydraulik wird das Gerät ausgehoben. Somit bewegen sich beim Wendemanöver keine Geräteteile. Für die Fahrt auf der Straße müssen die seitlichen Schutztücher hochgeklappt und mit einem Gurt fixiert werden. Die Transportbreite beträgt 3,20 m.

Weiter Details und alle Testergebnisse vom Praxistest „FELLA KM 3340 FP-V“ erfahren Sie in der Ausgabe 08/2013 unserer Fachzeitschrift „Der fortschrittliche Landwirt“.

Aktualisiert am: 05.04.2013 10:01
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