Faire Regeln für weltweiten Handel mit Lebensmittel

Start der Info-Kampagne von Entwicklungshilfe, Kirche und Bauern zur WTO.
Unterstützen die Infokampagne „Faire Spielregel für weltweiten Agrarhandel“; Landwirtschaftskammer- und COPA-Präsident Rudolf Schwarzböck, Bundeskanzler Wolfgang Schüssel und Bauernbund-Präsident Fritz Grillitsch (Foto: Michal)
Unterstützen die Infokampagne „Faire Spielregel für weltweiten Agrarhandel“; Landwirtschaftskammer- und COPA-Präsident Rudolf Schwarzböck, Bundeskanzler Wolfgang Schüssel und Bauernbund-Präsident Fritz Grillitsch (Foto: Michal)
Gemeinsam mit Organisationen der Entwicklungshilfe und Kirche - Arbeitsgemeinschaft Entwicklungszusammenarbeit (AGEZ) und Koordinierungsstelle der Österreichischen Bischofskonferenz für Internationale Entwicklung und Mission (KOO) - hat die bäuerliche Interessensvertretung die Info-Kampagne „Faire Spielregel für weltweiten Agrarhandel“ gestartet. Ziel ist es aufzuzeigen, dass die schrankenlose Liberalisierung des Welthandels im Bereich Landwirtschaft nicht die Armut bekämpft, sondern die Armen selbst und dass die europäische Landwirtschaft mit ihren sozialen und ökologischen Mindeststandards in ihrer Existenz bedroht wäre. Unter www.lk-oe.at kann man selber aktiv werden und diese Forderungen unterstützen.

Keine weiteren Zugeständnisse der EU

"Die Vorgehensweise der Europäischen Union in den WTO-Verhandlungen war bisher alles andere als erfolgreich. Keiner einzigen EU–Forderung wurde entsprochen, weder in den Bereichen Marktzugang, US-Exportkredite, Staatshandelsunternehmen, Nahrungsmittelhilfe, geografische Angaben noch bei den Umwelt-, Sozial- und Tierschutzanliegen. Wir können und wollen nicht einfach hinnehmen, dass unsere Verhandlungsführer Zugeständnisse machen, während die USA und andere Staaten wenig bis gar nichts unternehmen“, kritisierte der COPA-Präsident.

Weitere Infos zur Info-Kampagne „Faire Spielregeln für weltweiten Agrarhandel“ finden Sie unter




Aktualisiert am: 22.11.2005 17:18

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