Fahrbericht Valtra: Neuer Nordstern

Mit der Serie N erneuert Valtra sein Programm in der wichtigen Leistungskasse zwischen 100 PS und 150 PS. Der fortschrittliche Landwirt konnte eine der ersten Maschinen Probe fahren.
Die neue Vorderachsfederung ist hydraulisch und an zwei Längslenkern montiert.
Die neue Vorderachsfederung ist hydraulisch und an zwei Längslenkern montiert.
Die eckig geformten Traktoren aus Finnland mit der „langen Nase“ haben einen guten Ruf für ihre Zuverlässigkeit. In den letzten Jahren hat sich das Design der Valtra-Traktore vollkommen verändert. Es ist mehr in Form gekommen und besticht mit eleganten Rundungen von vorne bis hinten. Auch die neue N-Serie von Valtra, die zukünftig die C- und M-Serie ersetzen wird, hat natürlich das moderne Aussehen.

Neu für Valtra sind die verschiedenen Ausrüstungsvarianten in der N-Serie. So kann der Kunde hier zwischen der Version Classic, Hi-Tech und Advance seinen neuen Valtra aussuchen. Hierbei wird zwischen einfacher Basisausrüstung mit zum Beispiel einfacher mechanischer Schaltung bis zur noblen High-Endausstattung mit zum Beispiel elektrischen Steuergeräten und Monitorbedienung unterschieden.

Neues Baukonzept
Ein Merkmal der Traktoren von Valtra war bislang immer der auf die Vorderachse aufgebaute Motor. Die daraus resultierende „lange Nase“ verhalf dem Valtra zu einem besonderen Erkennungsmerkmal, das aber auch für die Praxis einige Vorteile hatte. Mit der neuen N-Serie ist Valtra diesem Konzept nicht mehr treu geblieben. So hat der Motor jetzt seinen Platz konventionell zwischen der Vorderachse und der Kabine gefunden. In diesem Zusammenhang wurde auch der Radstand einige Zentimeter länger. Das bringt bei Transportarbeiten einen Komfortgewinn, wobei aber Valtra auch verspricht, das die Wendigkeit der N-Serie gleich oder besser gegenüber der M-Serie ist.

Mit dem neuen Baukonzept wurde auch die Vorderachsfederung verändert. So besitzt diese Baureihe jetzt eine hydraulische, an zwei Längslenkern montierte Vorderachsfederung. Sie kann bei Bedarf abgeschaltet werden und so den gleichen Komfort wie die pneumatische Federung garantieren.

Autor: Stephan SCHMIDLIN, Wahlen (CH)


Aktualisiert am: 27.04.2006 18:00
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