FIH Nutzkälberversteigerung: Preisverlust in allen Kategorien

Die Nutzkälberversteigerung am 20. Juli in Ried war sehr gut beschickt, die Besucherzahl war jedoch geringer, was einen spürbaren Preisverlust mit sich zog.
Bei der Nutzkälberversteigerung in Ried gab es, trotz der hohen Auftriebszahl, einen Preisverlust in allen Kategorien.
Bei der Nutzkälberversteigerung in Ried gab es, trotz der hohen Auftriebszahl, einen Preisverlust in allen Kategorien.
Die Nutzkälberversteigerung in Ried am 20.07. war mit 380 Kälbern überdurchschnittlich beschickt. Dem gegenüber war die Käuferzahl geringer als bei Versteigerungen zuvor. Dieses Ungleichgewicht führte leider zu einem spürbaren Preisverlust in allen Kategorien.

Hohes Durchschnittsgewicht
Besonders betroffen sind in solchen Situationen jeweils die Kälber schwächerer Qualität. Gut mastfähige Kälber konnten hingegen an das gute Preisniveau der Vorwochen anschließen. Das Preisband der Fleckviehstierkälber reichte diesmal von € 3,50 - € 5,10 netto. Der durchschnittliche Nettoerlös betrug bei einem Minus von 30 Cent € 4,35 bei einem Gewicht von 106 kg. Das relativ hohe Durchschnittsgewicht der Kälber ist wohl auf den weiterhin äußerst angespannten Milchmarkt zurückzuführen. Bei den Gewichtsklassen bis 120 kg lag der durchschnittliche Erlös durchgehend bei rund € 4,40 – bei der Klasse über 120 kg betrug dieser € 4,07. Daraus resultiert ein durchschnittlicher Auszahlungspreis von rund € 500,-. Knapp 40 % der angebotenen Kälber wurden von den Handelsfirmen Österreichische Rinderbörse, Wiesinger und VVG Oberbayern erworben.
Auch bei den weiblichen Nutzkälbern führte das höhere Angebot zu einem Preisrückgang von 34 Cent je kg. Wobei auch hier in erster Linie die schwächeren Kälber betroffen waren. Der durchschnittliche Nettoerlös betrug € 3,19 bei 102 kg. Das Preisband reichte von € 2,50 - € 5,- netto.


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Aktualisiert am: 22.07.2009 08:16
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