Esel Olympiade in Emmersdorf

Karl und Anita Schroll führen einen Obstbaubetrieb in der Wachau. Neben den Marillenbäumen haben die beide auch eine Vorliebe für Esel. Für die Saisoneröffnung haben sie sich etwas Besonders einfallen lassen: eine Eselolympiade.
Anita und Karl Schroll haben neben ihrem Obstbaubetrieb ein ausgefallenes Hobby: Esel.
Anita und Karl Schroll haben neben ihrem Obstbaubetrieb ein ausgefallenes Hobby: Esel.
„Esel haben mich schon immer fasziniert, ich hatte nur früher nie die Gelegenheit, einen zu halten“, so Anita Schroll. Der Hof der Niederösterreicher bot ausreichend Platz, so schafften sie sich zwei Esel an. „Wir hatten anfangs Milchkühe und Schweine. Dann wurden Mutterkühe daraus, später nahmen die Esel den Platz ein“, so der Landwirt. Der Betriebszweig Mastschweine wurde letztes Jahr aufgelassen. „Auf dem Ackerland haben wir jetzt Marillenbäume gesetzt“, sagt der Obstbauer. In ihrer Abschlussarbeit zum Natur- und Landschaftsführer beschäftigte sich Anita Schroll schon mit geführten Eselwanderungen. Das Projekt setzte sie nun am eigenen Betrieb um.

Wie kommt man auf die Idee, eine solche Olympiade zu organisieren? Die Familie bietet neben den Eselwanderungen auch einen Eselführerschein an. Die Besucher müssen ihr Wissen über Esel in Theorie und Praxis unter Beweis stellen. Als Belohnung gibt es einen Führerschein im Scheckkartenformat. „Dafür haben wir mit den Eseln schon Kunststücke geübt, die Idee war aber eine Saisonauftaktveranstaltung. Meinem Mann ist dann die Olympiade eingefallen“, sagt sie. Bis das Programm so funktionierte, hat es zweieinhalb Jahre gedauert. Dazu war eine Eselsgeduld notwendig. Welche Kunststücke die Esel durchführen, sehen Sie in unserem Video.


Esel-Olympiade von www.landwirt.com



Mehr über den Betrieb erfahren Sie unter www.wachauer.at


Aktualisiert am: 11.05.2010 11:48
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