Eschlböck Biber 92 ZK top und neuer Kühler für Biber RBZ

Auf der KWF-Tagung 2012 in Bopfingen präsentierte Eschlböck ein neues Kühlsystem für die LKW-Hacker der RBZ-Baureihe, sowie den neuen Großhacker Biber 92 ZK top mit Austragungsband.
Auf der KWF-Tagung 2012 präsentierte Eschlböck ein neues Kühlsystem für seine RBZ-Hacker.
Auf der KWF-Tagung 2012 präsentierte Eschlböck ein neues Kühlsystem für seine RBZ-Hacker.
Die RBZ-Maschinen, bei denen der Hacker vom LKW-Motor angetrieben wird, haben sich bei Eschlböck als sehr beliebte Aufbauvariante erwiesen. Nach den ersten erfolgreichen Testläufen präsentiert der Hersteller jetzt ein neu entwickeltes Kühlsystem. Dabei werden unter der Motorhaube des LKW der Wasser- und Ladeluftkühler nicht mehr wie bisher hintereinander, sondern jetzt nebeneinander eingebaut. Dank dieser neuen Anordnung können die Kühler im Gegensatz zum wartungsintensiven Serienkühler sowohl mit Druckluft als auch mit einem Wasserstrahl einfach gereinigt werden. Ein grobes Kühlernetz erhöht die Unempfindlichkeit in feuchter und staubiger Umgebung. Laut Angaben des Herstellers konnte die Kühlleistung deutlich verbessert werden. Dank der größeren Lamellen verschmutzt er außerdem weniger. So kann der LKW auch unter widrigen Umgebungsbedingungen jetzt die volle Motorleistung dauerhaft zur Verfügung stellen. Bei allen älteren RBZ-Hackern ist das neue Kühlsystem nachrüstbar, weil es die identischen Einbaumaße hat, wie der Serien-Kühler von MAN. Eschlböck berichtet von positiven Erfahrungen, nicht nur in Österreich, sondern auch in klimatisch sehr heißen Gebieten wie Spanien und Südfrankreich.

Der Biber 92 ZK top ist mit einem neu entwickelten Austragungsband ausgestattet.
Der Biber 92 ZK top ist mit einem neu entwickelten Austragungsband ausgestattet.
Mit einem 122 cm breitem Einzug gehört der Biber 92 ZK zu den größten und leistungsstärksten zapfwellenangetriebenen Hackern am Markt. Die Maschine kann Stammdurchmesser bis zu 75 cm verarbeiten. Das Modell top ist mit einem neu entwickelten Austragungsband ausgerüstet. Das Band beginnt bereits unter dem Sieb. Der Hacker kommt deshalb ohne Schnecken und Gebläse aus. Dadurch sinkt der benötige Kraftaufwand bei gleichzeitig höherer Durchsatzleistung. Außerdem wirkt sich das Band positiv auf die Qualität der Hackschnitzel aus. Zudem sei die Maschine besonders unempfindlich bei sehr nassem und teilweise vermodertem Holz. Mit einem Schwenkradius von 120 ° lässt sich das Austragungsband sehr flexibel einsetzen.

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Aktualisiert am: 26.06.2012 15:26
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