Aktuelles Heft

Probeheft

Eschentriebsterben: Gemeinsam für die Esche

Kategorien zum Thema: Forstwirtschaft Wald Top
Die Existenz der Esche ist durch das Eschentriebsterben weiterhin bedroht. In vielen europäischen Ländern wird nach einer Lösung für diese wertvolle Baumart gesucht.
Wo immer es möglich ist, sollten wir die Esche erhalten und nicht fällen. Bild:  Ibrix/shutterstock.com
Wo immer es möglich ist, sollten wir die Esche erhalten und nicht fällen. Bild: Ibrix/shutterstock.com
Die Schadbilder des Eschentriebsterbens sind komplex. Abgestorbene Triebe, Zweige und Äste an Eschen aller Altersklassen sowie Baumkronen mit schütterer oft büscheliger Restbelaubung sind aber meist ein Anzeichen für das Zurücksterben der Esche. So verhält es sich auch mit Rindennekrosen und Holzverfärbungen an Stammfuß und Wurzelhals der Esche. In Österreich ist die Infektionskrankheit, die der Pilz Hymenoscyphus fraxineus (Falsches Weißes Stengelbecherchen) auslöst, seit 2005 auffällig. In Europa trat die Krankheit zu Beginn der 1990iger Jahre zuerst in Polen und Litauen auf. Anschließend breitete sich der Erreger rasch im Verbreitungsgebiet der Gemeinen Esche in Europa aus.
Die wichtigste und europaweit schwer geschädigte Wirtsbaumart ist die Gemeine Esche, aber auch viele weitere Eschenarten sind betroffen. Eine Neuaufforstung von Eschen wird von Experten derzeit nicht empfohlen. Aufgrund der stark herabgesetzten Standsicherheit ist es ratsam, stark erkrankte Eschen zu fällen. Gering erkrankte und daher möglicherweise resistente Eschen jeden Alters sind hingegen äußerst erhaltenswert.

Mehr über das Eschentriebsterben, welche Eschen Sie tatsächlich fällen sollten und über Maßnahmen gegen das Zurücksterben der Esche lesen Sie im LANDWIRT 24/2018.
Bestellen Sie hier kostenlos und unverbindlich Ihr Probeheft Ausgabe 24/2018 (solange der Vorrat reicht)

Aktualisiert am: 03.12.2018 19:02