Erziehung: Welcher Lerntyp ist mein Kind?

Im Schulalter ist es von großer Bedeutung zu beobachten: Wie nimmt mein Kind seine Umwelt wahr? Mit welchen Hilfsmitteln lernt es leichter? Welcher Grundtyp ist mein Kind?
Jeder Lerntyp braucht seine optimale Umgebung, die die Lehrer durch unterschiedliche Methoden auch bieten können.
Jeder Lerntyp braucht seine optimale Umgebung, die die Lehrer durch unterschiedliche Methoden auch bieten können.
Um erfolgreich und vor allem gerne zu lernen, sollte der für ein Kind optimale Lernweg intensiv genützt werden. Die Einteilung in Typen spiegelt in erster Linie eine bevorzugte Richtung wider. Manche Kinder (und auch Erwachsene!) sind nicht ausschließlich auditiv, optisch oder taktil geprägt, zeigen allerdings bestimmte Vorlieben.
Selbst bei eindeutiger Feststellung kann der Betroffene auch auf andere Art und Weise lernen als es seinem Lerntyp entspricht. Denn Lernen soll und darf Spaß machen!

Freude und Lernen eng verbunden
Wissenschaftliche Forschungen haben nämlich einen interessanten Aspekt des Lernens ergeben: Dr. Manfred Spitzer, Professor für Psychiatrie an der Universität Ulm, schreibt in seinem Werk „Lernen- – Gehirnforschung und die Schule des Lebens“, dass das Glückssystem des Menschen für das Lernen zuständig ist! Das bedeutet, dass Lernen und Freude eng zusammenhängen! Und auch Kreativität kann erst in einem freudvollen, nicht zwanghaften Lernumfeld ausgelebt werden.
Gerade durch abwechslungsreiche, dem Lerntyp des Kindes entsprechende Wissensvermittlung können sich die Lerninhalte langfristig abspeichern!
Grundsätzlich gilt: Je mehr Lernwege genützt werden, umso besser prägt sich der Lernstoff ein! Lernt man allerdings in der persönlich passenden Art und Weise, macht das Lernen mehr Freude und ist bereits dadurch erfolgreicher!

Autorin: Roswitha WURM, Wien


Aktualisiert am: 09.10.2007 10:57
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