Erziehung: Brauchen Kinder Ängste?

Wer keine Furcht vor Gefahr besitzt und ihre Wiederholung nicht meidet, der hat geringere Überlebenschancen. Eine gewisse Angst ist also lebensnotwendig.
Der Umgang mit Angst will gelernt sein. Angst schützt, zehrt aber auch am Selbstvertrauen. Können ängstliche Eltern ihren Kindern ein starkes Selbstbewusstsein vermitteln?
Der Umgang mit Angst will gelernt sein. Angst schützt, zehrt aber auch am Selbstvertrauen. Können ängstliche Eltern ihren Kindern ein starkes Selbstbewusstsein vermitteln?
Unter Angst verstehen wir im Allgemeinen ein Gefühl der Unsicherheit, Aufregung und Spannung, das mit der Vorstellung an eine bedrohliche Situation verbunden ist. Für alle Lebewesen, so auch den Menschen, ist das Gefühl der Angst ein wichtiges Lebenssignal mit Warnfunktion. Dieses Gefühl schützt uns vor sinnlosen Mutproben und Abenteuern. Außerdem trägt es zum Überleben jedes Einzelnen bei.

Bücher gegen die Angst
Als gute Hilfe zur Angstbewältigung hat sich speziell bei kleineren Kindern die Arbeit mit Bilderbüchern erwiesen. Die Angsthasen und Helden der Bücher bieten viel Stoff für Gespräche und zeigen auf, dass noch im größten Angsthasen etwas Mut steckt, wenn eine geliebte Person oder ein Tier in Nöten ist. Durch die erfolgreich bewältigte Angstsituation soll den kleinen Lesern Mut und Selbstvertrauen mitgegeben werden.
Wir Erwachsene dienen mit unserem Verhalten als Modell – unsere Kinder schauen sich Vieles von uns ab, unter anderem auch, wie wir mit unseren Ängsten umgehen.

Autorin: Mag. Sonja KARGL, Graz


Aktualisiert am: 10.06.2008 11:42
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