Erzeugergemeinschaften zahlen Impfzuschuss

Mit einem Impfzuschuss zur Blauzungenimpfung wollen zwei Rindererzeugergemeinschaften im Süden Österreichs die Impfmoral heben und den Exportmarkt sichern:
Nur Blauzungen-geimpfte Tiere gehen in den Export und erzielen bestmögliche Erlöse - daher wird die Impfung von den Erzeugergemeinschaften in Kärnten und der Steiermark bezuschußt.
Nur Blauzungen-geimpfte Tiere gehen in den Export und erzielen bestmögliche Erlöse - daher wird die Impfung von den Erzeugergemeinschaften in Kärnten und der Steiermark bezuschußt.
Die Rindererzeugergemeinschaften BVG Kärntner Fleisch und EZG Steirisches Rind zahlen ihren Mitgliedern einen Impfkostenzuschuss zur Blauzungenimpfung. Die Organisationen können den so wichtigen Italienexportmarkt auch 2010 nur mit geimpften Tieren bedienen. Weil ein eher schwacher Durchimpfungsgrad bei den Rindern ersichtlich wird, greifen die Organisationen zur Selbsthilfe und bieten das Impfzuckerl an. Es wird ein Zuschuss in Höhe von 12 Euro in Kärnten und 10 Euro in der Steiermark für Einstellochsen, Einstellkalbinnen und Einstellstiere gewährt.
Durch ein Nichtimpfen nehmen die Bauern bzw. Einstellerproduzenten nicht nur einen Zusammenbruch des Heimmarktes sondern auch einen Preisverfall in Kauf. Die Aktion endet bei der steirischen EZG mit 31. Mai 2010.
Landwirt, die Einsteller liefern, bekommen den Zuschuss auf der Abrechnung separat ausgewiesen und gutgeschrieben.

Infos dazu auch unter 04212 55919 (BVG) oder unter 03572 44353 (EZG)




Aktualisiert am: 15.03.2010 13:08
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