Erweiterung der GVE-Anzeige im eAMA

Für Rinder haltende Betriebe wird seit etwa einem Jahr von der Agrarmarkt Austria ein Großvieheinheiten-Rechner im Internetportal eAMA angeboten. Zusätzlich zum bisher bestehenden Service werden ab sofort auch die Daten aus der Mehrfachantrag-Tierliste in die Anzeigemaske aufgenommen.
Für Rinder haltende Betriebe wird seit etwa einem Jahr von der Agrarmarkt Austria ein Großvieheinheiten-Rechner im Internetportal eAMA angeboten.
Für Rinder haltende Betriebe wird seit etwa einem Jahr von der Agrarmarkt Austria ein Großvieheinheiten-Rechner im Internetportal eAMA angeboten.
Dadurch entfällt das Summieren der Werte bei Betrieben, die auch andere Tiere als Rinder halten. Betrieben, die keine Rinder halten, wird auf übersichtliche Art und Weise ihr GVE-Wert angezeigt.

Sobald der Mehrfachantrag-Flächen erfasst ist, können die Werte unter www.eama.at -> Flächen -> GVE-Rechner eingesehen werden. Grundsätzlich wird der Bestand zum 01.04. angezeigt. Da bei schwankenden Tierbeständen ein Durchschnittsbestand in der Tierliste angegeben werden muss, wird in diesem Fall ausschließlich dieser angezeigt. Das entspricht der Vorgangsweise, wie sie die AMA auch im Rahmen der Förderungsberechnung verwendet. Die verwendeten Großvieheinheiten entsprechen denen für ÖPUL 2007 und für die Ausgleichszulage (AZ). Im eAMA werden im Bereich "Flächen " neben dem GVE-Rechner der Abrechnungsreport ÖPUL 2007 und die Maßnahmen-Erläuterungsblätter für ÖPUL 2007 betriebsindividuell angezeigt.

Der Rinder-GVE-Rechner wurde von den Bäuerinnen und Bauern bisher sehr häufig genutzt. Es können die Rinderbestände in derselben Berechnungsmethode, wie sie die AMA verwendet, zu 13 Stichtagen abgerufen werden. Somit haben die Betriebsführer die Möglichkeit, den Wert ihrer GVE-Besätze am Betrieb zu kontrollieren. Dies ist insbesondere für die Berechung der Viehbesatz-Höchstgrenze von 2 GVE/ha landwirtschaftliche Nutzfläche bei den ÖPUL-Maßnahmen "Biologische Wirtschaftsweise " und "Umweltgerechte Bewirtschaftung von Acker- und Grünlandflächen " notwendig. Weiters ist der Viehbesatz auch häufig ein Grenzwert für die Prämiengewährung. Bei der "Tierschutzmaßnahme " werden die Leistungsabgeltungen direkt aus den Meldungen an die Rinderdatenbank errechnet. Die Daten können auch bei der Ermittlung des Stickstoffanfalls aus der Tierhaltung behilflich sein. (AIZ)


Aktualisiert am: 11.05.2009 10:40
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