Erkrankungen durch gezielten Rationsaufbau vermeiden

Immer wieder zeigt sich, dass die Fütterung einen großen Einfluss auf Erkrankungen in Rinderherden hat. Mit einer optimalen Rationsgestaltung lassen sich viele Problemquellen von vornherein ausschalten.
Die Zusammenhänge zwischen der Erkrankung und den entsprechenden Fütterungsfehlern erlauben oft Rückschlüsse auf die Rationsgestaltung.
Die Zusammenhänge zwischen der Erkrankung und den entsprechenden Fütterungsfehlern erlauben oft Rückschlüsse auf die Rationsgestaltung.
Bei Milchkühen erlauben die Zusammenhänge zwischen der Erkrankung und den entsprechenden Fütterungsfehlern oft Rückschlüsse auf das Fütterungsmanagement bzw. die Rationsgestaltung. Im Herdenmanagement nutzen wir dies, um Gefahren frühzeitig zu erkennen bzw. vorzubeugen. Ist der Rationsaufbau nicht auf die Tiere und auf den Betrieb abgestimmt, treten herdentypische Symptome und Erkrankungen auf. Oft weisen sich einschleichende Probleme auf eine Veränderung im Futter hin, die nicht bewusst oder absichtlich getätigt wurden (Alterung von Silagen, sich ändernde Trockenmassegehalte von Silagen, variable Verhältnisse der einzelnen Grund- und Kraftfuttermittel zueinander etc.). Halten diese Inbalancen länger an, kann ein Betrieb mit verschiedenen „Einzelfällen“, die vordergründig einmal nicht viel miteinander zu tun haben, in ein Herdenproblem rutschen, dem aber sehr wohl ein grundlegender Fehler in der Fütterung zu Grunde liegt.

Mehr zu diesem Thema erfahren Sie von Dr. Herbert Bodlak, Tierarzt in Feldkirchen bei Mattighofen, im Rahmen des "Landwirt"-Agrarforum Rind 2011.


Autor:
Aktualisiert am: 14.01.2011 10:38
Landwirt.com Händler Landwirt.com User