Erfolgreiche Mutterkuhhaltung Management – der Schlüssel zum Erfolg

Die Verantwortung über den Ertrag aus der Mutterkuhhaltung liegt beim Betriebsführer. Er muss die Bereiche Vermarktung, Zucht, Haltung und Fütterung sowie Tiergesundheit und die Erfolgskontrolle koordinieren. Dabei stehen ihm verschiedenste Werkzeuge zur Verfügung. In einem Wort zusammengefasst – Management. Jeder Bauer ist als Manager seines oder seiner Betriebe zu verstehen.
Für alle Produktionsverfahren gilt: Das erzeugte Produkte muss von hoher Qualität sein, um wirtschaftlich erfolgreich sein zu können.
Für alle Produktionsverfahren gilt: Das erzeugte Produkte muss von hoher Qualität sein, um wirtschaftlich erfolgreich sein zu können.
Für Mutterkuhbetriebe gibt es verschiedene Möglichkeiten, Produkte zu vermarkten. Wichtig: das Produktionsziel muss sich an der Vermarktung ausrichten und der Betrieb muss das erzeugen, was er am besten vermarkten kann. Ein Betrieb in einer Region mit einer gut funktionierenden Vermarktung von schlachtreifen biologischen Jungrindern wird dieses Produktionsverfahren wählen, um die bestehende Vermarktungsschiene zu nutzen. Die betrieblichen Gegebenheiten wie das Angebot an Grundfutter müssen dabei berücksichtigt werden.

Entscheidend für die Wirtschaftlichkeit der Mutterkuhhaltung sind vor allem die Fixkosten. Für die Unterbringung sollen nach Möglichkeit bestehende Altgebäude (Ställe, Scheunen, Wagenhütten, etc.) zu Laufställen umfunktioniert werden. Sollte die Nutzung von bestehenden Gebäuden nicht möglich sein, so ist ein Neubau sehr genau zu hinterfragen. Weidegang und Alpung in der Sommerperiode sind aus tiergesundheitlicher und betriebswirtschaftlicher Sicht möglichst einzuplanen.

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Aktualisiert am: 19.03.2003 10:55
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