Energiepartnerschaft zwischen Almenland und KWB

Das steirische Almenland, das zwölf Gemeinden umfasst, ist das größte zusammenhängende Almweidegebiet Europas. Bis 2020 soll diese Region CO2-neutral werden.
Die Energiepartnerschaft zwischen KWB und Almenland soll letztlich eine ganze Region unabhängig von fossiler Energie machen.
Die Energiepartnerschaft zwischen KWB und Almenland soll letztlich eine ganze Region unabhängig von fossiler Energie machen.
Die oststeirische Region Naturpark Almenland will mit einem Vier Säulen-Modell im Wärmebereich CO2-neutral und die erste "Slow Region" der Welt werden. Erreicht werden soll das mitunter mit Hilfe des Biomasseheizungen-Herstellers KWB. Präsentiert wurde das Projekt auf der Teichalm in Anwesenheit von Umweltminister Nikolaus Berlakovich und der Landesräte Johann Seitinger und Manfred Wegscheider. Dabei wurde auch der Energie-Partnerschaftsvertrag der Region Almenland mit KWB unterzeichnet.

Partnerschaft mit KWB
Ein wesentlicher Teil der regionalen Strategie ist es, umweltorientierte Energiequellen nachhaltig in der Region zu erschließen und somit einen wesentlichen Schritt in Richtung Energieautarkie zu setzen. Die Partnerschaft zwischen KWB – Kraft und Wärme aus Biomasse GmbH und der Region Naturpark Almenland soll zur geplanten Regionsentwicklung einen wesentlichen Beitrag leisten. Ziel der Partnerschaft ist es, in den nächsten 5 bis 7 Jahren in jeder der 13 Almenlandgemeinden rund 5 Mikronetzheizanlagen mit einer durschschnittlichen Leistung von rund 150 kW Leistung zu installieren sowie die Realisierung von 65 kleineren Projekten. Das benötigte Holz für diese Projekte soll von der Waldwirtschaftsgemeinschaft Almenland mobilisiert werden. Erstes Vorzeigeprojekt ist der Hotelbetrieb Pierer auf der Teichalm. Mit einer neuen 300 kW Hackgutheizung hat er sich bewusst für den Umstieg von Öl auf Biomasse entschieden.

Die Umsetzung der Partnerschaft
Ein Vier Säulen-Modell soll das Erreichen der von den Partnern definierten Ziele gewährleisten. Diese Modell umfasst Energieberatung für Biomasseheizungen, Umsetzungsprojekte für Mitgliedsbetriebe des Vereins Almenlandwirtschaft, die Einrichtung eines Biomassehofs mit eigener Pelletsorganisation und Pelletsproduzenten sowie Öffentlichkeitsarbeit und Bewusstseinsbildung.


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Aktualisiert am: 13.03.2010 10:28
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