Energie sparen durch Wärmedämmung

Altbau sanieren und Wärme dämmen um Energie zu sparen - steigende Energiekosten zwingen uns dazu.
Wärmedämmung fast schon Pflicht: Hier wurde mit Schilfrohrmatten und Sumpfkalkmörtel gedämmt (U-Wert: 0,33).
Wärmedämmung fast schon Pflicht: Hier wurde mit Schilfrohrmatten und Sumpfkalkmörtel gedämmt (U-Wert: 0,33).
Zur Wärmedämmung stehen eine Reihe verschiedenster Dämmstoffe zur Verfügung. Bei deren Einbau ist zu bedenken, dass nicht alle als diffusionsoffen gelten. Die Gefahr von Schimmelbildung besteht.
Daher gilt es vor dem Einbau abzuwägen, welche Materialien verbaut werden. Grundsätzlich ist einer Außendämmung den Vorzug zu geben. Eine Innendämmung stellt immer nur die 2. Wahl dar.

Nein zu Polystyrol
Polystyrol und Mineralfasern sind für Außendämmungen nach wie vor gängig. aus baufachlicher Sicht ist Polystryrol aber zur Wärmedämmung ungeeignet. Die Haltbarkeit des aufgebrachten Kunststoffverputzes ist gering, weil organische Bindemittel nicht wetterbeständig sind.
Polystyrol stellt als Fassaden-Dämmstoff ein unakzeptables Brandrisiko dar. Resonanzbildungen führen zu störenden Baumängeln im Schallbereich. Überdies ist es wasserdicht. Deswegen kann in Außenwänden kein Wassertransport stattfinden. In Folge dessen steigt die Raumluftfeuchtigkeit in Wohnungen im Winter auf über 60 % rel. Luftfeuchte an, was die Bildung von Milben begünstigt.

Weitere Informationen, sowie Planungsbeispiele zu Außen- und Innendämmungen lesen Sie in der Ausgabe 8/2012 des „Fortschrittlichen Landwirts“.

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Aktualisiert am: 04.04.2012 12:38
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