Eisenversorgung beim Rind und Wechselbeziehungen mit anderen Spurenelementen

Das Problem mit hohen Eisengehalten im Grundfutter sind die Wechselbeziehungen mit anderen Spurenelementen. Ist die Konzentration im Grundfutter zu hoch, tritt Eisen mit anderen Spurenelementen in Konkurrenz und hemmt deren Aufnahme.
Das Problem mit hohen Eisengehalten im Grundfutter sind die Wechselbeziehungen mit anderen Spurenelementen.
Das Problem mit hohen Eisengehalten im Grundfutter sind die Wechselbeziehungen mit anderen Spurenelementen.
Nur eine bedarfsgerechte Versorgung mit Mineralstoffen und Spurenelementen ermöglicht erst die vielfältigen Stoffwechselfunktionen und Leistungen des Körpers. Der Bedarf des Einzeltieres ergibt sich aus dessen Alter (wachsend oder ausgewachsen) und dessen „Leistung“: Erhaltung, trockenstehend, laktierend, Milchmenge, Milchinhaltsstoffe, Körperansatz, aber auch der Umsatz, der Bedarf für die heranwachsende Frucht usw. stellen Leistungen dar. Das Spurenelement Eisen nimmt insofern eine Sonderstellung ein, als bei Jungtieren (Milchkälbern) zumeist ein Mangel, während ansonsten in der Praxis eigentlich kaum ein primärer Eisenmangel besteht, sondern viel häufiger eine Überversorgung an Eisen zu Problemen führen kann. Eisen ist ein wesentlicher Bestandteil des Blutfarbstoffes (Hämoglobin) und für den Sauerstofftransport im Körper verantwortlich. Eisenmangel tritt, verursacht durch den geringen Eisengehalt in der Milch, oftmals bei Milch(mast)kälbern auf und führt zu Blutarmut (Eisenmangel-Anämie). Der Eisenbedarf wird für Kälber mit 50 mg/kg TM angegeben.

Autor: Dr. Johann Gasteiner, LFZ Raumberg-Gumpenstein

Mehr darüber erfahren Sie in der Ausgabe 24 von „Der fortschrittliche Landwirt“

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Aktualisiert am: 06.12.2011 13:44
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