Ein Passivhaus aus Holz und Stroh

195 Festmeter Rundholz, 25 Tonnen Stroh, Lehm, gewonnen aus dem Aushubmaterial vor Ort. So kann man auch bauen. Entstehungsgeschichte und Eigenschaften eines außergewöhnlichen Einfamilienhauses, erzählt vom Bauherrn und Eigentümer.
Halbfertige Module aus Fichtenholzpfosten werden mit Stroh (Großquaderballen) befüllt. Die Öffnungen für die Fenster sind schon bei der Modulherstellung ausgespart.
Halbfertige Module aus Fichtenholzpfosten werden mit Stroh (Großquaderballen) befüllt. Die Öffnungen für die Fenster sind schon bei der Modulherstellung ausgespart.
Wir geben gerne zu, dass wir den letzten wissenschaftlichen Beweis nicht für jedes Detail, für das wir uns beim Bau entschieden haben, gefunden haben. Es war uns in erster Linie wichtig, komplexe Bauchemie zu vermeiden und möglichst ökologische Baustoffe zu verwenden. Als wesentlichste Zielsetzungen haben wir schon bei der Planung definiert:
  • Nachhaltig durch die Verwendung von natürlichen Rohstoffen,
  • Nachhaltig durch das Schaffen von regionaler Wertschöpfung
  • Nachhaltig in der Frage der Entsorgung
  • Ein sehr viel schlankerer „ökologischer Fußabdruck“ beim Bau, da die Bilanz der verbrauchten Energie durch die Baumaterialien um vieles geringer ausfällt
  • Ein sehr viel schlankerer „ökologischer Fußabdruck“ „im Betrieb“, durch den sehr geringen Heizenergiebedarf

Außerdem wollten wir beim Bau möglichst viel Eigenleistung einbringen können. Auch die Minimierung der laufenden Betriebskosten (vor allem Energie) war ein wichtigstes Ziel.

Lesen Sie mehr über das besondere Einfamilienhaus im Beitrag von Josef Prenner auf den Seiten 66 und 67 der neuesten Ausgabe des landwirtschaftlichen Fachmagazins "der fortschrittliche Landwirt"

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Aktualisiert am: 22.08.2011 14:14
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