Eduard-Hartmann-Preise 2008 an Kamleitner und Ruzicka vergeben

Der VAÖ (Verband der Agrarjournalisten und -publizisten in Österreich) vergab seine höchste Auszeichnung an die Journalistin Mag. Johanna Ruzicka („Der Standard“) und den Journalisten Ing. Franz Kamleitner („AIZ Pressedienst“).
Die Preisträger Ing. Franz Kamleitner und Mag. Johanna Ruzicka mit Dr. Josef Siffert (VAÖ).
Die Preisträger Ing. Franz Kamleitner und Mag. Johanna Ruzicka mit Dr. Josef Siffert (VAÖ).
H artmann-Preis für Mag. Johanna Ruzicka
Die 67. „Eduard-Hartmann-Preis“-Trägerin heißt Mag. Johanna Ruzicka. Die „Standard“-Redakteurin wurde 1956 als Tochter eines Tischlers aus dem niederösterreichischen Poysdorf geboren. In der Familie des Vaters lernte sich auch die Probleme der Weinbauern im speziellen und die der Landwirtschaft im allgemeinen kennen. Vor Absolvierung ihres Studiums (Politikwissenschaft, Wirtschaft) war sie als Botschaftssekretärin an der Außenhandelsstelle in Moskau und an der Botschaft in Berlin/Ost tätig. Ihre journalistische Laufbahn begann sie während des Studiums, das sie als „Magistra“ abschloss, beim „Kurier“. Schon die zweite Station war der „Standard“, wo sie nun seit zwei Jahrzehnten tätig ist. In diesem Zeitraum war sie stets für Wirtschaftsthemen, seit einigen Jahren auch für die Landwirtschaft zuständig. Sie schaffte es, die vielfältigen Aspekte dieses Themas in ihrem Blatt unterzubringen. Johanna Ruzicka ist Trägerin des Klimaschutzpreises der Österreichischen Hagelversicherung und hat auch zum Thema Klimawandel ein Buch mit dem Titel „Heiße Zeiten" verfasst.

Hartmann-Preis für Ing. Franz Kamleitner
Der 68. „Eduard-Hartmann-Preis“ geht an den Agrarjournalisten Ing. Franz Kamleitner. Der Bauernsohn Kamleitner wurde 1960 in Amstetten geboren und hat nach Absolvierung der Höheren Bundeslehranstalt für Wein- und Obstbau in Klosterneuburg die Ausbildung zum Landwirtschaftslehrer und -berater im Bundesseminar für das landwirtschaftliche Bildungswesen in Wien Ober St. Veit abgeschlossen. Zwischen Februar 1983 und August 1988 war er als Redakteur im Österreichischen Agrarverlag hauptverantwortlich für die Zeitschrift „Landjugend“. Seit 1983 ist Kamleitner auch Kolumnist im „Österreichischen Bauernbündler“, heute: „Österreichische Bauernzeitung“. Von September 1988 bis Juni 1989 arbeitete er als Landwirtschaftslehrer in Fachschule Sooß bei Melk, ehe er im September 1990 als Redakteur beim AIZ-Pressedienst in Wien in seine journalistische Tätigkeit zurückkehrte. Kamleitner wurde mit dem NÖ Jungautorenpreis für Theaterstück zum Thema Waldsterben und mit dem Preis der Österreichischen Fachpresse für Beitrag „Alkofahrer unterwegs“ in der Zeitschrift „Landjugend“ ausgezeichnet.

Festliche Preisübergabe
Rahmen dieser Ehrung war das „Fest des Agrarjournalismus“ mit der Verleihung des 67. und 68. „Eduard-Hartmann-Preises“. Dieser Preis wird vom VAÖ im Gedenken an den legendären Landwirtschaftsminister und Vater des Landwirtschaftsgesetzes, Dipl.-Ing. Eduard Hartmann, vergeben.
Neben der Ehrung überbrachte der Präsident des ifaj2008-Kongresses, Dr. Franz Fischler, den offiziellen Dank der Agrarjournalisten an die Partner des 52. Kongresses der IFAJ (International federation of agricultural journalists), der vom 10. bis 14. September 2008 in Österreich und Slowenien unter dem Motto "From the mountains to the sea" stattfand. Deren Unterstützung und Hilfe hat wesentlich dazu beigetragen, dass dieser vierte IFAJ-Kongress, der seit 1961 in Österreich abgehalten worden ist, ein voller Erfolg werden konnte. Das „Danke schön“ der slowenischen und österreichischen Agrarjournalisten übergaben Mag. Tatjana Čop (Slowenischer Agrarjournalistenverband) und Dr. Josef Siffert (VAÖ).


Autor:
Aktualisiert am: 01.12.2008 16:31
Landwirt.com Händler Landwirt.com User