EU-Schweinepreise tendieren seitwärts bis abwärts

Seitwärts bis abwärts tendieren diese Woche die europäischen Schweinepreis-Notierungen.
Derzeit umfangreiches Angebot an Schlachtschweinen

Frankreich, Spanien und Dänemark korrigieren um 2 bis 5 Cent nach unten. Die restlichen Länder können das Preisniveau der vergangenen Woche behaupten. In Deutschland ist zumindest für diese Woche das Angebot nicht mehr so drückend, was zu einer Stabilisierung beitrug. Wie befürchtet, haben Schlacht- und Zerlegebetriebe ihre Preisnachlässe im Einkauf überwiegend beim Verkauf weitergeben müssen, sodass sich die Spannenlage - wenn überhaupt - nur minimal verbessert hat. Die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) geht davon aus, dass das umfangreiche Angebot an schlachtreifen Tieren derzeit gut auf dem Markt untergebracht werden kann und rechnet weiterhin mit unveränderten Notierungen.

Preisfundament in Österreich zurzeit wenig belastbar

In Österreich konnte das Rekordangebot der abgelaufenen Woche trotz der überdurchschnittlichen Schlachtzahlen nicht zur Gänze abgesetzt werden. Demnach bleibt auch der Fleischmarkt reichlich versorgt, teilt die Schweinebörse mit. Einige Abnehmer waren mit der unveränderten Preisfixierung nicht einverstanden und reduzierten das Kaufvolumen. Andere wiederum orderten nach, sodass insgesamt mit einem gänzlichen Abfluss der Ware gerechnet wird. Das Preisfundament sei zurzeit wenig belastbar. Die für diese Zeit nie auszuschließende Möglichkeit eines weiteren Preisrückgangs führe bei den Abnehmern zu einem eher vorsichtigen Bestellverhalten, kommentiert der Geschäftsführer der Österreichischen Schweinebörse Johann Schlederer (Quelle: AIZ vom 7.9.2010).

Zur aktuellen Notierung


Autor:
Aktualisiert am: 17.09.2010 11:02
Landwirt.com Händler Landwirt.com User