EU-Schweinepreise festgefroren

Anfang Februar bewegten sich die Schweinepreise in der EU kaum. Die Hoffnung, dass sich der Preis aus der Winterstarre befreit, steigt mit einem Plus in Österreich für die Kalenderwoche 7.
In Österreich stieg der Schlachtschweinepreis in der KW 7 um 3 Cent auf 1,53 Euro.
In Österreich stieg der Schlachtschweinepreis in der KW 7 um 3 Cent auf 1,53 Euro.
An den repräsentativen Märkten der Europäischen Union hat der Monatswechsel noch keine Bewegung in die winterstarren Schlachtschweinepreise gebracht. Nach Angaben der EU-Kommission lag die Durchschnittsnotierung je 100 kg Schlachtgewicht (SG) für Tiere der Handelsklasse E in der Woche zum 3. Februar mit 169,18 Euro mehr oder weniger exakt auf dem Vorwochenniveau. Im Vorjahresvergleich erhielten die Mäster im Schnitt 9,2 % mehr Geld. Im Berichtszeitraum blieben die Erzeuger in Rumänien, Dänemark, der Slowakei und in Tschechien allerdings nicht vor Abschlägen verschont, die sich gegenüber der Vorwoche auf 1,2 % bis 1,6 % beliefen. In Estland und Lettland ging es mit den Preisen sogar um etwas mehr als 2 % nach unten; in Frankreich fiel das Minus mit 0,6 % moderater aus. Ansonsten dominierten europaweit meist stabile Notierungen, was unter anderem für Deutschland, Österreich, Belgien Irland und Portugal zutraf. In den südeuropäischen Ländern Italien und Spanien hat dagegen die saisonal übliche Preisbefestigung bereits begonnen. Die Notierungen stiegen dort zuletzt um 0,4 % beziehungsweise 0,7 % an. Auch hoch im Norden ging es mit den Schlachtschweinepreisen nach oben: Finnland meldete ein Plus von 0,8 %, in Schweden waren es 0,9 %. Den stärksten Anstieg in der Berichtswoche wies die EU-Kommission für Slowenien mit einem Zuwachs von 1,2 % aus.
Für die Kalenderwoche 7 (11.2. - 17.2.) konnte in Österreich ein Plus von 3 Cent realisiert werden. Basispreis Mast: 1,53 Euro.

Aktualisiert am: 11.02.2013 14:44
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