EU-Schweinepreise: Weitestgehend ausgeglichene Märkte in Europa

Der Schlachtschweinemarkt in Europa zeigt sich in der aktuellen Woche mit weitestgehend stabilen Verhältnissen.
Lediglich die Notierungen in Irland und Dänemark gaben um korrigierte 2,7 bzw. 3,8 Cent nach. Der Preisanstieg in Großbritannien und der Notierungsrückgang in Schweden sind auf die Wechselkursschwankungen zwischen Euro und Pfund bzw. schwedischer Krone zurückzuführen.

Derzeit überdurchschnittliches Angebot an schlachtreifen Schweinen

Die meisten europäischen Länder melden ein für diese Jahreszeit eher überdurchschnittliches Angebot. In Spanien und Italien sind aufgrund der sommerlichen Temperaturen die Schlachtgewichte rückläufig. Der zuletzt deutlich gestiegene Schweinepreis in Italien wird des weiterem mit geringen Stückzahlen begründet. Aus den Niederlanden werden unveränderte Preise gemeldet. Dort wartet man gespannt, wie sich der Futtermittelpreis entwickelt und ob bei steigenden Futtermittelpreisen auch steigende Schweinepreise möglich sind.

Tendenz

Die in immer mehr Bundesländern endenden Sommerferien lassen den Absatz von Schweinefleisch langsam steigen. Dennoch lassen sich keine Preissteigerungen beim Fleischverkauf durchsetzen. Das Angebot an schlachtreifen Schweinen steigt stetig und lässt sich reibungslos auf dem Markt unterbringen. Daher wird auch in der aktuellen Woche zunächst keine Änderung der Marktlage gesehen (Quelle: ISN e.V., Damme, schweine.net)


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Aktualisiert am: 17.08.2010 12:37
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