EU-Schweinepreise: Vielfach unveränderte Notierungen

In der aktuellen Woche zeigt sich der Schlachtschweinemarkt in Europa mit vielfach unveränderten Notierungen, wie beispielsweise in Österreich, den Niederlanden, Dänemark, Deutschland und Schweden.
Schlachtschweineangebot und -nachfrage europaweit unterschiedlich

In Spanien gab der Preis um drei Cent nach, in Großbritannien um zwei Cent. Hingegen stieg die Notierung in Frankreich um drei Cent an. Der Preisrückgang in Spanien wird mit der zu geringen Margen beim Fleischabsatz und der Ankündigung der Schlachtunternehmen, weniger Schweine schlachten zu wollen, begründet. In Frankreich dagegen sind die Schlachtunternehmen besorgt, ihre Versorgung nicht sichern zu können und sind daher bereit, höhere Preise zu zahlen. Aus den Niederlanden wird weiterhin eine ausgeglichene Lage zwischen Angebot und Nachfrage gemeldet, so dass die Notierung unverändert bleibt.

Tendenz

Das Angebot an schlachtreifen Schweinen hat in den vergangenen Tagen zuge­nommen. Dennoch lassen sich die angebotenen Stückzahlen gut auf dem Markt unterbringen. Die Nachfrage nach Schweinefleisch läuft weiter zügig, jedoch lassen sich nach Aussage der Schlachtunternehmen keine Preisaufschläge durchsetzen (Quelle: ISN Deutschland, schweine.net).


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Aktualisiert am: 24.08.2010 12:19
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