EU-Schweinepreise: Stabile Verhältnisse in ganz Europa

In der aktuellen Woche zeigt sich der Schlachtschweinemarkt in Europa mit stabilen Verhältnissen. In fast allen im Vergleich berücksichtigten EU-Ländern blieben die Notierungen unverändert.
Schweineexporte nach Polen

In Großbritannien gab die Notierung um 1 Penny nach. Aufgrund der Wechselkursschwankungen blieb der Preis in der korrigierten Version nahezu unverändert. Aus demselben Grund stieg die schwedische, korrigierte Notierung um einen Cent an, blieb aber in der Originalnotierung unverändert. Der polnische Preis stieg um 0,20 Zloty an. In der korrigierten Version jedoch um sieben Cent, weil es eine deutliche Wechselkursverschiebung zwischen Euro und Zloty gab. Diese Entwicklung begünstigt Exporte von Schlachtschweinen und Fleisch aus Deutschland und anderen EU-Ländern nach Polen.

"Höhere" Tageszunahmen durch kühlere Witterung

In Spanien sind die Schlachtgewichte erneut zurückgegangen und die Zahl der Schweineschlachtungen ist für diese Jahreszeit auf ungewöhnlich hohem Niveau. Dort wartet man auf Impulse bei der Fleischnachfrage, um Preissteigerungen durchsetzen zu können. Die Situation zwischen Angebot und Nachfrage nach Schweinen in den Niederlanden ist gut aufeinander abgestimmt. Die Stückzahlen an schlachtreifen Schweinen bei den niederländischen Nachbarn sind aufgrund der kühleren Witterung und der damit wieder normalen Tageszunahmen etwas gestiegen.

Tendenz

Die ausgeglichene Situation zwischen Angebot und Nachfrage setzt sich auch zu Beginn der neuen Woche fort. Daher wird mit fortgesetzt stabilen Auszahlungspreisen gerechnet (Quelle: ISN; schweine.net).


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Aktualisiert am: 12.08.2010 12:07
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