EU-Schweinepreise: Stabile Notierungen

Weiterhin sehr stabil ist der europäische Schlachtschweinemarkt auch in der neuen Schlachtwoche. Die Notierungen trotzen alles in allem dem saisonal bedingt groß ausfallenden Angebot an schlachtreifen Schweinen.
In Schweden ist die Stimmung ausgesprochen positiv und der Preis bewegte sich spürbar Richtung Norden. Marginal legte die spanische Notierung zu und die Talsohle könnte erreicht sein, so heißt es dort.

Schweineproduktion in Tschechien weiter rückläufig

Rückläufige Tendenzen blieben den Notierungen in Polen und Tschechien vorbehalten. Die Preisrückgänge der osteuropäischen Nachbarn haben sich in den letzten Wochen zunehmend verlangsamt. Die tschechische Erzeugung von Schweinefleisch ist deutlich zurückgegangen und lag im dritten Quartal 2010 3,9 Prozent niedriger als im Vorjahreszeitraum. Im Zeitraum Juni bis August 2010 importierte Tschechien 9 Prozent mehr Schweinefleisch als ein Jahr zuvor. Davon stammte mehr als die Hälfte aus Deutschland und der Bedarf hält weiter an. In Frankreich gab der Preis infolge des fehlenden Schlachttags am 1. November leicht nach.

Tendenz für den deutschen Markt

Das Angebot an schlachtreifen Schweinen und die Nachfrage der Schlachtunternehmen sind weiter im Gleichgewicht. Daher ist in naher Zukunft von weiter stabilen Verhältnissen auszugehen (Quelle: ISN Deutschland, schweine.net).

Zur Marktanalyse der österr. Schweinebörse gelangen Sie hier (Quelle: VLV)


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Aktualisiert am: 09.11.2010 17:35
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