EU-Schweinepreise: Notierungen im Sog abwärts

In der aktuellen Schlachtwoche ist der europäische Markt für Schlachtschweine von Pessimismus geprägt.
Die Notierungen stehen auf breiter Ebene unter Druck. Die Preisabschläge reichen von minus 1 Cent bis minus 8 Cents und ziehen sich gegenseitig mit in den Sog abwärts. Die dänische Notierung behauptete sich auf bestehendem Niveau. Dadurch erreicht der spanische Preis den Platz als Ranglistenletzter im europäischen Preisgefüge.

Spürbar gestiegenes Schlachtschweineangebot

Die Schwäche am Markt hat überall die gleiche Ursache: die Schlachtunternehmen klagen über ein spürbar gestiegenes Angebot. Ein übermäßiger Angebotsstau war noch nicht festzustellen, doch das sehr ruhige Fleischgeschäft bereitet hingegen Probleme. Stagnierende Exporte von Schweinefleisch nach Osteuropa schwächen die Situation zusätzlich. Die weitere Entwicklung der Stückzahlen, auch in Zusammenhang mit der Ablieferbereitschaft der Erzeuger, wird maßgeblich Einfluss auf die kommende Notierung haben. Eine weitere Schwäche ist nicht auszuschließen. (isn)


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Aktualisiert am: 22.10.2008 22:04
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