EU-Schweinepreise: Markt zeigt sich uneinheitlich

Der europäische Schlachtschweinemarkt präsentiert sich in der laufenden Schlachtwoche uneinheitlich. Die österreichischen Schweinebauern müssen einen Preisverfall von 10 Cent schlucken.
Während Spaniens Notierung sogar spürbar und die niederländische Notierung leicht zulegte, notierten Deutschland, Frankreich und Irland unverändert. Dänemark und Großbritannien gaben leicht nach, während Österreich einen kräftigen Preisverfall von 10 Cent schlucken musste. Auch in Belgien gab der Preis deutlich nach.

Deutscher Preis trotz guter Nachfrage unverändert geblieben

Der Markt für Schlachtschweine in Europa ist aufgrund der Dioxin-Problematik nach wie vor stark verunsichert. Insbesondere die von Deutschland ausgehende Unsicherheit am Freitag in Zusammenhang mit unklaren Informationen zum Russlandexport sowie das Verlegen der Notierung auf den Nachmittag beeinflusste stark das europäische Umfeld. Dass der deutsche Preis trotz guter Nachfrage und entgegengesetzter Ankündigungen nicht deutlich zulegte, sondern unverändert blieb, sendete ein negatives Signal und verhinderte die nötigen Impulse in den Nachbarländern.

ISN rechnet mit steigenden Preisen in Deutschland

Aufgrund guter Nachfrage nach lebenden Schweinen und der zurückhaltenden Abgabebereitschaft der Erzeuger ist mit steigenden Preisen zu rechnen (Quelle: ISN Deutschland; schweine.net).


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Aktualisiert am: 25.01.2011 21:32
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