EU-Schweinepreise: Märkte im Aufwind – Österreich in Pole-Position

Ganz stark im Aufwind befinden sich derzeit die Märkte für Schlachtschweine in Europa. Besonders deutlich legten die Preise für Schlachtschweine in Deutschland und Österreich zu, berichtet die ISN.
Die Fußballeuropameisterschaft bringt Österreich in die Pole-Position der Fleischnachfrage.
Die Fußballeuropameisterschaft bringt Österreich in die Pole-Position der Fleischnachfrage.
In Deutschland bleibt wiederholt das knappe Angebot an Schweinen der Hauptgrund. Auch Österreich begründet ähnlich und steht aufgrund der bevorstehenden Fußballeuropameisterschaft im eigenen Land in der Pole-Position für die Fleischnachfrage im Rahmen der sportlichen Unterhaltung.
Auch die spanischen Erzeuger sehen wieder Licht am Ende des Tunnels und realisierten ein deutliches Plus von 6 Cents. Dennoch konnte Spanien den Vorsprung der Vorwoche nicht ausbauen und liegt nun wieder knapp hinter Deutschland. In den neuen europäischen Mitgliedsstaaten sind die Auswirkungen der Krise am Schweinemarkt bereits sichtbar: aufgrund des Bestandsrückgangs müssen mehr lebende Schweine importiert werden. Insbesondere Polen, Ungarn und in geringerem Ausmaß Tschechien sorgen für eine gute Nachfrage.
Tendenz: In Europa ist von weiterhin guten Preisaussichten auszugehen. Das Angebot an Schlachtschweinen bleibt knapp und könnte durch die hitzebedingte reduzierte Futteraufnahme der Tiere noch knapper werden.

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Aktualisiert am: 09.06.2008 10:16
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