EU-Schweinepreise: "Hoch Andrea" treibt die Preise

Der europäische Schlachtschweinemarkt ist insgesamt von einer sehr freundlichen Stimmung geprägt, denn die Rekordtemperaturen sorgen in Nord- und Mitteleuropa für große Preissprünge nach oben.
Hitze lässt auch die Schweinepreise steigen.
Hitze lässt auch die Schweinepreise steigen.
So hatte Deutschland bereits in der Vorwoche mit einer Preissteigerung den positiven Trend vorgegeben und geht auch in der aktuellen Kalenderwoche mit gutem Beispiel voran: erneuter Preisanstieg um fünf Cent auf korrigierte 1,45 Euro pro Kilogramm Schlachtgewicht.

Die anderen Länder folgen auf dem Fuß: Belgien und die Niederlande hoben die Notierung um vier Cent an, und sogar Dänemark notierte zwei Cent höher. Auch Frankreich konnte den Abwärtstrend endlich stoppen und gab einen kleinen Zuschlag von 0,4 Cent. In Südeuropa gaben die Preise leicht nach.

Die überall unterdurchschnittliche Versorgung mit Schlachtschweinen bestimmt in Europa derzeit die Notierungen. In Frankreich konnten sich die Erzeuger gegenüber den Schlachtunternehmen endlich durchsetzen und erwarten, dass das Angebot an schlachtreifen Schweinen noch weiter zurückgeht. Auch in den anderen Ländern werden keine Angebotssteigerungen erwartet. Die Niederländer berichten von einem florierenden Export nach Polen und Ungarn.

Tendenz:
Die äußerst guten Wetterprognosen lassen die Marktbeteiligten vor allem in den nord- und mitteleuropäischen Ländern davon ausgehen, dass die Nachfrage nach Grillfleisch dem Fleischabsatz weitere Impulse verschaffen wird.

Schweinepreisvergleich

Auf der Homepage der ISN finden Sie weitere interessante Informationen sowie den hier beigehängten Schweinepreisvergleich.

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Schweinepreisvergleich


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Aktualisiert am: 23.07.2007 12:41
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