EU-Schweinepreise: Ausgewogene Verhältnisse dominieren

Am europäischen Schlachtschweinemarkt dominieren auch in der aktuellen Schlachtwoche stabile Verhältnisse. Angebot und Nachfrage sind in der Balance.
Unverändert sind die Notierungen auch in Österreich, Dänemark, Belgien, Schweden und Irland. Sogar in Spanien liegt der neue Preis gleichauf mit der Vorwochennotierung und der saisonale Preisverfall ist zunächst gestoppt, erstmals seit 10 Wochen. Unter Druck gesetzt fühlen sich die niederländischen Schweineerzeuger, denn die Notierung in Vleuten gab zur allgemeinen Empörung unter den Mästern um 1 Cent nach.

Deutliche Schweinepreis-Korrektur in Polen

In Frankreich belasten die Streiks und der daraus resultierende Treibstoffmangel die Logistik. In Österreich wird am 26. Oktober aufgrund des Nationalfeiertags ein Schlachttag ausfallen, so dass mit Angebotsüberhängen gerechnet wird. In Großbritannien ist die Inlandsnachfrage nach Schweinefleisch bei kühleren Temperaturen besser und die Nachfrage nach Schlachtschweinen gut. Daher zog der Preis leicht an, liegt aber in der korrigierten Form aufgrund von Währungsschwankungen auf Vorwochenniveau. Eine deutliche Preiskorrektur nach unten mussten polnische Erzeuger hinnehmen.

Tendenz für den deutschen Markt

Das physische Geschäft mit schlachtreifen Schweinen ist auch in der laufenden Schlachtwoche weiter ausgeglichen. Das Ende der Herbstferien und der anstehende Monatswechsel sicheren stabile Verhältnisse in der Fleischnachfrage und die Abnahme der angebotenen Mengen (Quelle: ISN Deutschland; schweine.net).

Hier kommen Sie zur österreichsichen Marktanalyse (Quelle: VÖS)


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Aktualisiert am: 26.10.2010 17:55
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