EU-Schweinepreis: Stabile Verhältnisse

Der Schlachtschweinemarkt in Europa zeigt sich in der aktuellen Schlachtwoche mit stabilen Verhältnissen. Von wenigen Ausnahmen abgesehen blieben die Notierungen unverändert.
Spanien und Dänemark setzen mit einem Plus von je 3 Cent positive Akzente und bestätigen damit das zurzeit gute Fundament des Preisniveaus. Europaweit werden derzeit Rekordmengen an Schweinen geschlachtet. Das vergleichsweise niedrige Preisniveau erlaubt jedoch einen problemlosen Absatz auf dem EU-Binnenmarkt und in Drittstaaten. In Schweden blieb die Notierung zwar unverändert, aufgrund von Wechselkursänderungen ging der korrigierte Preis jedoch als einziger nationaler Schweinepreis leicht zurück. Neuer Spitzenreiter bei den EU-Preisen ist Spanien, das sich mit dem Preisanstieg knapp vor den bisherigen Erstplatzierten Großbritannien setzen konnte.

Tendenz für die kommende Schlachtwoche

Auch für die nächsten Tage werden europaweitweiterhin umfangreiche Stückzahlen an schlachtreifen Schweinen erwartet. Angesichts des regen Kaufinteresses von Seiten der Schlachtbetriebe zeigen sich Angebot und Nachfrage jedoch in einem ausgeglichenen Verhältnis zueinander, so dass für die kommende Schlachtwoche mit mindestens stabilen Erzeugerpreisen gerechnet wird.


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Aktualisiert am: 24.11.2009 10:05
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