EU-Schweinepreis: Stabile Marktverhältnisse vor Weihnachten

Der europäische Schlachtschweinemarkt zeigt sich in der letzten Schlachtwoche vor Weihnachten sehr fest.
Weitgehend unveränderte Preisnotierungen

Ein wenig Spielraum nach oben hatten die Notierungen in den Niederlanden und Frankreich und zogen noch einmal leicht an. Dadurch setzte sich der Preis in den Niederlanden noch deutlicher vom dänischen Preisniveau ab. Frankreich liegt nun nur noch marginal unterhalb der dänischen Notierung. Weitgehend unverändert notierten die Preise in den übrigen Ländern. Allen voran die deutsche Leitnotierung, die weiterhin das Feld der fünf schweinereichsten Länder anführt.

Angebot und Nachfrage bei Schlachtschweinen ausgelichen

Das Angebot an schlachtreifen Schweinen und die Nachfrage der Schlachtunternehmen sind in der Balance. Weil die Erzeuger in den vergangenen Wochen kontinuierlich die lebhafte Nachfrage bedienten, ist der Markt gut geräumt. Es werden nur wenige Schweineschlachtungen ins neue Jahr geschoben, so heißt es auch aus den Niederlanden. In den Köpfen der Marktteilnehmer sind im Moment jedoch mehr das winterliche Straßenwetter und daraus resultierende Logistikprobleme als mögliche Marktentwicklungen.

Tendenz für den deutschen Markt

Die Weihnachtsfeiertage liegen in diesem Jahr sehr günstig, so dass über Weihnachten lediglich etwas geringere Stückzahlen geschlachtet werden. Es ist daher nicht mit Angebotsüberhängen zu rechnen. Ein stabiles Preisniveau ist über den Jahreswechsel zu erwarten (Quelle: ISN; schweine.net).

Unter diesem Link kommen Sie zur österreichischen Marktanalyse (Quelle: VLV; Dr. Schlederer)


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Aktualisiert am: 21.12.2010 14:59
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